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  • Vorträge und Lesungen mit Steven Kuhn.



  • Zur Person

    Steven E. Kuhn wurde am 30.05. 1967 in Pennsylvania, USA geboren. Mit 19 Jahren trat er der U.S. Armee bei und wurde nach Gelnhausen in Deutschland versetzt.

    Mit Beginn des Golf Krieges 1990/91 wurde auch er in den Irak entsen- det. Er war zu diesem Zeitpunkt 23 Jahre alt und musste an vorderster Front kämpfen. Für seinen Einsatz bekam er den Bronze Star (Tapfer- keits-Medaille).

    Als er 1993 aus der Armee austrat begann er in der Corporate Welt zu arbeiten. Er war in ganz Europa für amerikanische, englische und deut- sche Gesellschaften tätig. Seinen MBA absolvierte er an der Bradford University in Leeds, U.K.

    Seine Erlebnisse wurden 2003 in dem Buch »Soldat im Golf Krieg – vom Kämpfer zum Zweifler« veröf- fentlicht. Über sein Buch, Krieg und aktuelle Themen hat er in zahlrei- chen Sendungen, Talk Shows und Nachrichten erzählen dürfen und sorgte immer für große Aufmerksam- keit durch seine direkten und ge- nauen Antworten.

    Als erfolgreicher Unternehmer und Berater, setzt er seine außerordentliche Men- schenkenntnis in der Firmenberatung ein, hält Lesungen, Seminare und unterrichtet erfolgreich im Bereich »Persönliches Coaching«.

    Steven Kuhn ist als leidenschaftlicher Reformer Mitglied des Management Beirats der Zivile Koalition Deutsch- land, die Zivile Koalition ist ein Bünd- nis von Bürgern, die nicht länger passiv bleiben und überfällige Reformen in der deutschen Politik durchsetzen werden.

    Seit März 2008 kommentiert Steven E. Kuhn in diesem Blog Aktuelles zum Thema »Mensch Sein«.






Die Trump-Wähler sind das Rückgrat der USA

Thema: Politik | Kommentare deaktiviert für Die Trump-Wähler sind das Rückgrat der USA

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»Die Trump-Wähler sind das Rückgrat der USA«

Im Interview mit der Freien Welt kommentiert Steven Kuhn die Angriffe der Mainstream-Medien und Politiker auf die Dekrete von Donald Trump und wie die Basis im amerikanischen „Herzland“ treu zu ihrem Präsidenten hält.

Freie Welt: Hallo, Herr Kuhn. Schön, Sie wiederzusehen. Sie hatten recht, als Sie sagten, es würde wieder eine ereignisreiche Woche werden. Die Einwanderungs-Dekret wurde ausgebremst, Trump hat auf Twitter unverschämte Bemerkungen über den Richter gemacht, der das Dekret blockiert hat, und er hatte noch eine Differenz mit Australien, weil er sich nicht an die Immigrations-Vereinbarung halten wollte, die unter Obama beschlossen wurde … Nur um einige zu nennen.

Steven Kuhn: Danke meinerseits. Ja, es war eine wirklich ereignisreiche Woche. Es wurde übrigens bestätigt, dass mehr Amerikaner den Einwanderungsstopp unterstützen als ablehnen. Das wurde nicht in vielen US-Medien berichtet, aber in Übersee. Was keine Überraschung ist.

Das Einwanderungs-Dekret, das von Obama unterschrieben war und anschließend von beiden Parteien des Kongresse durchgewinkt war, wurde lediglich unter Präsident Trump umgesetzt. Es war nicht seine Schöpfung, weil, wie wir wissen, ein Exekutiv-Dekret kein Gesetz ist, das durch den Kongress abgesegnet werden muss, nicht wahr?

Freie Welt: Sie können aber nicht sagen, dass die meisten Menschen dieses Einwanderungs-Dekret unterstützen. Selbst international war die Weltöffentlichkeit empört. Trump hat erheblichen Gegenwind erfahren.

Steven Kuhn: Es ist für mich keine Überraschung, dass die Presse und andere liberale Medien bei ihrer eifrigen Berichterstattung darüber, wie Familien und Personen davon betroffen waren, es vermieden haben, klarzumachen, dass es nicht Trumps Dekret war.

Die Presse ist sensationsheischend und aggressiv, wenn es darum geht, die Menschen das sehen zu lassen, was sie sehen sollen. Die Tatsache, dass die meisten Amerikaner das Dekret unterstützen, zeigt, dass Trump sein Versprechen wahr macht, das amerikanische Volk an erste Stelle zu setzen. Wir müssen beobachten, was er sagt und was er tut. Bis jetzt hält er sein Wort für jene, die ihn gewählt haben. Das ist das, worauf ich zuerst achte.

Freie Welt: Sie sagen, die meisten würden ihn unterstützen, wir würden es nur nicht sehen. Wieso sind sie sich da so sicher? Entschuldigung, aber es scheint, als würden Sie irgendwie die Realität verdrängen.

Steven Kuhn: Die Presse greift ihn an. Die Elite von Hollywood greift ihn an und verspottet ihn. Demonstranten schreien, fluchen und beschimpfen ihm mit allen möglichen Beleidigungen. Und doch ist es nur ein Teil der Realität, und zwar der Teil den Sie sehen sollen.

Es bleibt die Tatsache, dass die, die Trump gewählt haben, das Rückgrat der Vereinigten Staaten von Amerika sind. Es mag etwas patriotisch klingen, dies zu sagen. Aber lassen sie uns doch seine Wähler anschauen: Sie kommen aus dem sogenannten „Herzland“, wo der Arbeitstag lang ist und der Lohn gerade einmal so, dass man über die Runden kommt. Sie haben wahre und berechtigte Sorgen, die von Präsident Trump und seinem Team aufgegriffen wurden. Das ist eine Tatsache. Und einen Mann nicht zu respektieren, der von allen Seiten angegriffen wird und trotzdem immer noch bei denen steht, die für ihn gestimmt haben, verlangt schon eine gewissen Blindheit.

Es ist ein interessanter Punkt, anzumerken, was Präsident Trump eigentlich macht: Durch seine direkte und manchmal unverblümte Art der Kommunikation, hat er eine neue Form des Vertrauens eingeführt. Sie mögen vielleicht nicht gut finden, was er sagt; sie mögen es vielleicht nicht gut finden, wie er es sagt, sie mögen vielleicht sogar anderer Meinung sein, aber sie wissen immer, was er genau meint … Wann konnte man das letzte Mal so etwas über einen Politiker sagen?

Das ist es, was die Bewegung anspricht. Das ist es, was die Menschen wollen und wollten. Wie lange könnten Sie es aushalten, so schlecht behandelt zu werden, wie er es wurde, ohne sich dem Druck zu beugen, um wenigstens die lautesten Protestanten friedfertig zu stimmen? Ich habe immensen Respekt für die Standfestigkeit, mit welcher Präsident Trump seinen Kurs hält.

Freie Welt: Das ist schwer zu schlucken, wenn ich ehrlich bin. Sie leben in Europa. Die Resonanz hier ist fast ausschließlich negativ. Wie wird dies Trumps Fähigkeit beeinflussen, positiv in Bezug auf die Beziehungen zu ausländischen Staatsmännern zu bleiben?

Steven Kuhn: Wenn ich darf, würde ich gerne den Punkt ansprechen, wie die Europäer sich darüber aufregen wie Trump spricht, was er sagt, und wie sie behaupten, er rede zu direkt und nicht wie ein Staatsmann. Wenn Sie sich anschauen, wie viele der Staatsmänner über Trump reden, wie die europäische Presse über ihn spottet; sind sie es nicht selbst, die so handeln, wie es nicht sein sollte? Ich finde das scheinheilig und unverhältnismäßig.

Das aktuelle Spiegel-Cover ging sogar soweit, Präsident Trump mit dem IS zu vergleichen. Wie auch immer, dies ist ein freier Markt, und wenn der Spiegel zu irgendetwas in der Lage ist, dass ist es, sein Magazin auch im Zeitalter des Internets zu verkaufen. Das muss man ihm lassen. Es wird alles wieder in Ordnung kommen, wenn er (Trump) hierher kommt und mit den Staatsmännern Europas spricht.

Freie Welt: Sie unterstützen ihn wirklich und stehen hinter ihm. Je häufiger wir miteinander sprechen, desto klarer sehen wir dies. Aber können sie auf diese Weise noch objektiv in ihrer Ansicht bleiben?

Steven Kuhn: Sehen Sie: Ich unterstützte den Präsidenten, der vom Volk gewählt wurde. Meine persönliche Ansicht hat damit nichts zu tun. Das ist es, wie ich aufgezogen wurde und wie ich aufgewachsen bin: Man respektiert den Präsidenten der Vereinigten Staaten. Punkt.

Es trifft nun mal zu, dass ich mit vielen Ansichten, die er geäußert hat, übereinstimme. Ich unterstütze die Tatsache, dass wir als Nation vorankommen müssen in einer Zeit, in der die Spaltung zur Norm geworden ist. Dies sind turbulente Zeiten. Also sind viele nicht glücklich. Und er ist da, um die Schläge einzustecken für alle, die glauben, jemanden beschuldigen zu müssen… Und er steht noch aufrecht. Man muss das meiner Meinung nach anerkennen. Das ist ein hartes Interview heute. Sie sind auf Konfrontation gestimmt!

Freie Welt: Entschuldigung, wenn wir drängend sind. Aber das ist wichtig, das wir die rohe Wahrheit hören, gerade in Europa, wo sie noch nicht verbreitet wurde und wir uns alle fragen, was noch passieren wird.

Steven Kuhn: Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Außenbeziehungen beschädigt werden. Ich glaube sogar, Sie werden überrascht sein, wie die Staatsmänner erleichtert aufatmen werden, wenn sie Präsident Trump getroffen haben. Persönlich sieht es doch ganz anders aus: Er ist bekannt für seine persönlichen Meetings und sein Bemühen, alle Seiten zum Kompromiss zu bewegen. Ich bin sehr optimistisch. Das ist alles Panikmache ohne Grund.

Freie Welt: Lassen Sie uns hoffen, dass es so kommt. Wie haben immer die USA respektiert. Selbst wenn die letzten Jahre nicht die großartigsten waren. Die Vision des „American Dream“ ist immer noch lebendig und angesehen in der Welt.

Steven Kuhn: Kein Grund, besorgt zu sein, mein Freund. Wir werden alle unsere Weg gehen. Wir brauchen uns einfach nur zu entscheiden, nicht an den Spaltungsversuchen einiger unter uns mitzumachen und Hoffnung in Hass umzuwandeln. Es liegt an uns allen, nicht nur an den Politikern. Wir können mit den Gemeinsamkeiten anfangen und aufhören, nach Meinungsverschiedenheiten zu suchen.

Freie Welt: Dankeschön, für das erneute Interview, war sehr interessant heute.

Steven Kuhn: Gern geschehen. Ja, es war ein anderes Interview. Wie lernen uns besser kennen und vertrauen uns mehr. Das ist eine gute Sache.

Das Interview ist eine Übersetzung aus dem Englischen. Das Original finden Sie auf der Webseite des ISSB e.V.





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