Prag Flughafen 17.16 Uhr, noch 1,3 stunde bis Abflug…der zeit geht einfach nicht Vorbei, ich höre alles was an mich herum passiert und bin total aufmerksam wobei ich eigentlich schlafen könnte.
Ich habe gar nicht das Gefühl das ich weg bin vom zuhause weil ich eigentlich kein zuhause habe, wenn überhaupt denn Berlin wäre mein zuhause denke ich, das kenne ich jeder und kann mich aus in vielen Bereich…bin mir allerdings nicht ganz sicher ob das zuhause bedeutet. Es heißt in English „zuhause ist wo das Herz ist“ also wann mein Herz woanders ist, kann aber nicht da sein und der Standort war nie eine zuhause, kann das heißen das ich es meine zuhause machen sollte?
Wie frei sind wir zu entscheiden wo wir Leben wollen, ich meine nicht wohnen oder bleiben, arbeiten oder zeit verbringen, ich meine eine richtige Zuhause haben. Wie viel Menschen kennt Ihr die wirklich sagen kann; „ hier bleibe ich weil ich mich wohl fülle hier“ ? Wirklich sagen; „ich bin zuhause, Seelisch und im herzen?
Haben unser Gesellschaftliche Programmierung uns dazu gebracht angst zu haben aus den Alltag zu kommen, was neues zu probieren und unsere Intuition zu verdrängen? Bei mir nicht, ich reise mein ganzen Leben und halte mich irgendwie auf einen weg der mich jedes Jahr oder jeder zwei Jahren zu ein andere Stadt bringt. Da komme ich auch nicht zu ruhe wie man so schon sagt, nur ich fülle mich wohl, genieß die neue Orte und Menschen die ich begegnen darf, es ist reine Freude für mich.
Vielleicht ist es zu weit in der andere Richtung für viele, für mich kann es auch Vorkommen das ich ein wenig Einsam bin in ein neue Stadt, dauert aber nicht lang bis ich mich zurecht finde und mich denn mich auch wohl fülle. Ich wunder mich wie lange ich das machen kann bevor einen Ort mich fängt, festhält und sagt zu mir „ich bin Dein zuhause!“ ich bin gespannt, es scheint als einen Umzug kurz bevor steht, ich muss nicht aber meine Intuition sagt mir „tue es“ ich habe immer gute Erfahrung gemacht mit meine Intuition also höre ich zu…
Es scheint das je so älter ich werde, je so Zufriedene werde ich, auch ohne einen Festen zuhause, ich bin gespannt was der Zukunft bringt und Vertraue voll auf das was meine Intuition mir sagt. Was meint Ihr darüber, treibe ich mich einfach weg von einen Verantwortungsvolle Leben, renne ich weg irgendwie oder bin ich ein unglaublich glückliche Mensch der so was machen darf? Ich denke ich soll mich sehr glücklich schätzen!
Das blog war mehr einen Reflektion heute, ich hoffe es hat Euch trotzdem ein wenig zu denken bringen könnte, ich freue mich auf Eure Kommentare!
Viele Grüsse,
Eure Steven
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Kommentare
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Hallo Steven und alle Leser,
ein sehr interessantes Thema. Bei mir war es eher so, dass ich schon mein ganzes Leben (40 Jahre) hier in Berlin wohne. Trotzdem hatte ich immer das Gefühl hier eben nicht zu Hause zu sein. Bedingt dadurch dass meine gesamte Familie bei den US Streitkräften arbeiteten und schon immer Kontakte in die USA hatten bin ich eher so ein bißchen “amerikanisch” aufgewachsen. Kaufhäuser wie Sears and J.C. Penney waren genau wie der US Streitkräfte Supermarkt PX mir mehr vertraut als Quelle und Co. Selbst meine deutsche Oberschule war nach amerikanischem Vorbild mit “Lockers”/Schließfächer und wo man von Raum zu Raum ging je nachdem welches Fach man gerade hatte. Kommt Dir noch bekannt vor Steven? Es gab auch in meiner Kindheit Möglichkeiten in die USA zu kommen die meine Mutter ausgeschlagen hat. Ich kann Euch sagen ich war stinkensauer und das ist noch harmlos ausgedrückt (heute kann ich sie allerdings verstehen dass das einfach mütterliche Angst war ich könnte irgendwie unter die Räder kommen). Später bei einem USA Aufenthalt wollte ich gar nicht nach Deutschland wieder zurück und bin auch nur gegangen mit der festen Meinung, ich beende hier nur mein Studium und dann gehe ich wieder rüber. Als ich zurück kam brauchte ich ganze zwei Monate um mich hier wieder einzuleben. Naja es kam anders und ich hatte mich irgendwie mit dem Gedanken abgefunden hier bleiben zu “müssen”. Ich versuchte deutsch zu sein was mir eher schlecht gelang. Ich hatte deswegen einen bösen Streit mit meinem Ex-Freund der mir vorwarf mich wie eine Amerikanerin zu benehmen. Vor einigen Jahren änderte sich mein Leben von Grund auf. Danach kam ich wieder vermehrt in Kontakt mit Amerikanern und hörte sehr oft den Satz:”Warum gehst Du eigenlich nicht in die USA?”. Außerdem wenn Deutsche meine Wohnung besuchen (speziell zu Weihnachten) höre ich auch immer wieder:”Sehr amerikanisch hier” oder “Sind sie Amerikanerin?”. Was also tun? Eine Freundin von mir (Ihr ahnt es, Amerikanerin) machte mich auf die “Green Card Lottery” das Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisverfahren aufmerksam. Das war 2005. Seitdem gebe ich jedes Jahr meinen Antrag auf Erteilung dieser Erlaubnis ein. Bisher ohne Erfolg. Da fragte ich mich natürlich auch, warum will ich eigentlich dorthin? Sind meine Erwartungen überzogen? Muss sich bei mir noch etwas ändern. Es gibt ja das deutsche Sprichwort: Neue Besen kehren gut. Bei all dem nachdenken kam ich zu dem Schluß, das egal ob und wann ich jemals diese Erlaubnis bekomme, ich an mir, meiner Persönlichkeit (auch den Defiziten), meinen Problemen arbeiten muss, denn sonst nehme ich sie mit und sie holen mich dort wieder ein. Ich nutze die Zwischenzeit also dafür und versuche so viele Brücken wie möglich nach drüben zu bauen und meine Dinge hier geregelt zu kriegen.
Ist ein bißchen lang geworden und ich bitte um Entschuldigung. Für Dich Steven wo immer auch das Leben Dich hinträgt, ich wünsche Dir alles Gute, Erfolg und dass Du Dich dort wohl und zu Hause fühlst egal für wie lange. Und Leute die Dich lieben, deren Liebe begleitet Dich auch dahin (und ganz ohne Visa), darum schicke ich Dir auch ganz viel Liebe mit.
Love and light,
Bianca
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Guten Morgen!!
Egal wo du hingehen wirst, du bist dein eigener Herr. Aaaber, wenn du eine Partnerin hast und ihr hättet ein gemeinsames Kind, wäre das nicht mehr so einfach. Manchmal denke ich du bist etwas auf der Flucht. Ich hoffe du bist nicht böse, wenn ich das schreibe! Stell dir mal vor du bist wirklich Papa: Kinder kann man nicht immer von einem Ort zum nächsten verfrachten ( außer Zirkuskinder ). Meine Mutter hat das mit uns gemacht. Wieder ein neuer Mann, das hieß wieder eine neue Schule, wieder neue Freunde, halt wieder von vorne anfangen. Natürlich kann das spannend sein ( Neues ist am Anfang immer spannend :-)), aber meinen Kindern reichte es schon innerhalb von Fürstenau umzuziehen ( für alle die Fürstenau nicht kennen: Es ist eine kleine Stadt in der Nähe von Osnabrück )! Sie vermissten die Straße, das Haus, den Baum, bestimmte Zimmer… .
Vermisst du gar nichts?
Was ist mit Amerika, deiner Familie, deinen Freunden?
Ich könnte mir nicht vorstellen, hier nicht mehr zu wohnen!!!!
Aber egal wo du hingehst, dein Herz geht mit und das ist das was dich ausmacht.
Viel Freude bei deinem Neuanfang, vielleicht brauchst du einfach keine “Ruhe”!
Liebe Grüße
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Zeit um Weiterzugehen?! Wohin? Weshalb? Sagt dir dein Drang nach Veränderung, dich weiterzubewegen, oder was veranlasst dich dazu? Manche Menschen benötigen diese Wechsel, weil sie sich nie zu Hause fühlen. Sie sind ständig unterwegs auf der Such…? Ja, nach was? Ein zu Hause? Ich denke, bei dir ist das nicht so… glaube du weißt nicht was du suchst. Auf der einen Seite, sicherlich die Geborgenheit, geliebt zu werden, verstanden werden, eine trautes Heim… Auf der anderen Seite bist du ein Mensch, der niemals still steht, Neues erfahren will, sich gern austauscht und sich Unbekanntes stellt. Jeder macht das aus Intuition (ein super Wort übrigens). Er folgt seinem Herzen, seinen Gefühlen, seinem Verstand. Er ist so! Jeder geht seinen Weg, wenn du davon ausgehst, dass du glücklich bist und mit dem Alter auch mit dieser Veränderung umgehen kannst, heißt es doch: Beginne was Anderes, Unbekanntes, was dich antreibt, dich dazu verleitet deine Zukunft anders, besser und vielversprechender zu gestalten. Manche erleben einen Punkt, wo sie sich festlegen. Familien werden gegründet, man bindet sich an Orte und Menschen. Der Drang nach Neuem ist nicht mehr da. Jeder entscheidet das für sich selbst… Dein Leben…!!!
Nur jedem sollte auch bewusst sein, man wird älter und was dann. Hat man die Möglichkeit immer noch seine Umgebung zu ändern, man sollte sich Rückhalte schaffen und Menschen die auch dann für einen da sind. Denke ich! Bin der Meinung das es nicht wichtig ist einen Ort sein zu HAuse nennen zu können, sondern eher jemand gefunden hat, der sein Leben mit einem teilt und die Zukunft mit einem teilt, an dem Leben Anteil nimmt und gemeinsam Zeit und Erfahrung miteinander erlebt…
Janz liebe Jrüße
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Hallo, Steven! Ich hoffe es geht dir gut.
Gerade habe ich nochmal alle Kommentare gelesen und dieses Thema mit deinem Umzug. Schade ist das nicht mehr viele Leute schreiben, oder auch du. Es ist wohl sehr ruhig bei dir geworden.
Wie ist es dir denn so nach dem Umzug ergangen, hast du dein zu Hause gefunden, wie ist es in dem Teil von Europa, wie lebt man dort? Nun ja, dadurch das du meine Kommentare nicht veröffentlichst, kann ich dir ja diese Fragen stellen, vielleicht schreibst du dann ja, wie es dir so ergangen ist… und wenn nicht …dann nicht:-), aber du hättest ein neues Thema für deine treuen Fans.
Liebe Grüße Nicole
P. S. Sorry nochmal, weil ich irgendwann so zickig war, so bin ich:-)
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DANKE, war ja klar, dass du das veröffentlichst