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  • Vorträge und Lesungen mit Steven Kuhn.



  • Zur Person

    Steven E. Kuhn wurde am 30.05. 1967 in Pennsylvania, USA geboren. Mit 19 Jahren trat er der U.S. Armee bei und wurde nach Gelnhausen in Deutschland versetzt.

    Mit Beginn des Golf Krieges 1990/91 wurde auch er in den Irak entsen- det. Er war zu diesem Zeitpunkt 23 Jahre alt und musste an vorderster Front kämpfen. Für seinen Einsatz bekam er den Bronze Star (Tapfer- keits-Medaille).

    Als er 1993 aus der Armee austrat begann er in der Corporate Welt zu arbeiten. Er war in ganz Europa für amerikanische, englische und deut- sche Gesellschaften tätig. Seinen MBA absolvierte er an der Bradford University in Leeds, U.K.

    Seine Erlebnisse wurden 2003 in dem Buch »Soldat im Golf Krieg – vom Kämpfer zum Zweifler« veröf- fentlicht. Über sein Buch, Krieg und aktuelle Themen hat er in zahlrei- chen Sendungen, Talk Shows und Nachrichten erzählen dürfen und sorgte immer für große Aufmerksam- keit durch seine direkten und ge- nauen Antworten.

    Als erfolgreicher Unternehmer und Berater, setzt er seine außerordentliche Men- schenkenntnis in der Firmenberatung ein, hält Lesungen, Seminare und unterrichtet erfolgreich im Bereich »Persönliches Coaching«.

    Steven Kuhn ist als leidenschaftlicher Reformer Mitglied des Management Beirats der Zivile Koalition Deutsch- land, die Zivile Koalition ist ein Bünd- nis von Bürgern, die nicht länger passiv bleiben und überfällige Reformen in der deutschen Politik durchsetzen werden.

    Seit März 2008 kommentiert Steven E. Kuhn in diesem Blog Aktuelles zum Thema »Mensch Sein«.




Es ist Mainstream geworden, über den Präsidenten zu lästern. Das ist destruktiv.

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Es ist Mainstream geworden, über den Präsidenten zu lästern. Das ist destruktiv.

17.02.2017
Im neuen Interview mit der Freien Welt erklärt Steven Kuhn, warum es destruktiv ist, wie die Mainstream-Medien und die Öffentlichkeit über den Präsidenten herziehen. Wir brauchen mehr Konsens, Verständnis und gemeinsame Ziele statt uns gegeneinander aufwiegeln zu lassen.

Freie Welt: Hallo, Mr. Kuhn. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Sie schon ahnen, welches die drängenden Fragen dieser Woche sein werden. So könnte ich Sie fragen, ob Sie selbst nicht gleich anfangen wollen?

Steven Kuhn: Das kann ich mit großer Sicherheit ahnen. Aber bevor ich dies tue, möchte ich Ihnen sagen warum: Die Medien diktieren die Realität für diejenigen, die auf eine verzweifelte Art und Weise versuchen, andere Gründe zu finden, um sich zu beschweren und um den Wachstum des Landes zu erschüttern und zu verzögern. Ich sehe, dass Sie dies bejahen. Lassen Sie uns fortfahren.

Freie Welt: Genau das wollte ich fragen. Aber Sie müssen eingestehen, dass es für den nationalen Sicherheitsberater ein großer Skandal ist, wegen Lügens und Fehlverhaltens zurückzutreten. Wie können Sie dies nur verteidigen?

Steven Kuhn: Ich möchte Sie bitten, zu verstehen, dass ich nicht hier bin, um irgendjemanden zu verteidigen. Ich bin hier, um auf eine ruhige und wirklichkeitsgetreue Art und Weise zu erklären, wie diejenigen, die keine Stimme in den Medien haben, die Situation begreifen.

Was wissen wir bis jetzt überhaupt? Oder was wurde denn bisher berichtet? General Flynn rief den russischen Botschafter Ende Dezember an, um mit diesem über das Thema der Sanktionen zu sprechen. Dies verletzt den sogenannten „Logan Act”, welcher es amerikanischen Bürgern verbietet, an diplomatischen Verhandlungen teilzuhaben. Er hat dies zugegeben. Aber was wurde überhaupt besprochen? Wie sollen wir das wissen? Wir können es nicht. Darin liegt für mich auch das Problem begründet.

Es ist offensichtlich, dass Präsident Trump und die militärischen Führer des Landes sich in einem Kampf um Macht mit dem Geheimdienst befinden. Das ist ein offenes Geheimnis, derenthalben muss man annehmen, dass jeder Anruf von Seiten der USA an den russischen Botschafter von der NSA aufgezeichnet wird. Besonders nachdem behauptet wurde, dass Russland die Wahl beeinflusst habe. Warum werden keine Aufnahmen davon veröffentlicht? Was ist hier der Deal? Und warum werden nicht mehr Details bekannt gegeben?

Freie Welt: Daran haben ich ehrlicherweise nicht gedacht. Ein guter Punkt. Aber er ist ja dennoch zurückgetreten und hat zugegeben, dass es ihm Leid täte. Ist dies nicht ein weiteres Schlamassel für das Trump-Team, mit dem sie zurechtkommen müssen?

Steven Kuhn: Jedwede Handlung eines Beamten oder Mitglied des Kabinetts steht derzeit unter genauester Beobachtung. Irgendwas wird man also immer finden. Um die Situation nüchtern zu betrachten, wäge ich das Pro und Contra in jeder Situation ab; ich schaue mir die anderen Anfangsphasen von Präsidentschaften und sehe, ob es gleiche Reaktionen auf gleiche Situationen gab.

Es ist leicht zu erkennen, dass Präsident Trump unter ganz anderen Gesichtspunkten betrachtet wird als Obama oder sogar Bush. Nehmen Sie das folgende Beispiel: Als man Susan Rice dabei ertappte, wie sie über Benghazi log und sich weigerte, zurückzutreten, war dies okay. Als die Republikaner versuchten ins Spiel zu kommen, versuchte es die Presse als Hexenjagd darzustellen.

Im libyschen Benghazi wurden amerikanische Bürger und ein amerikanischer Botschafter brutal ermordet. Das Abstand zwischen einer Lüge über ein Gespräch mit einem Botschafter einerseits und andererseits über tote Amerikaner zu lügen, ist nicht einmal sehr groß.

Also vielleicht hatte er tatsächlich mit dem Botschafter gesprochen. Wenn er es getan hat, muss dies kein Gesetzesbruch gewesen sein. Haben sie über Diplomatie gesprochen? Wer soll das wissen? Die NSA weiß es nicht. Aber bis jetzt hat sie keine Aufnahmen vorgelegt. Hat er den Vize-Präsidenten über das Gespräch mit dem russischen Botschafter belogen? Er hat zugegeben, dass er es gemacht habe. Das ist ein klares Beispiel für eine Person, die für das, was sie getan hat, einsteht. Das ist nicht typisch für Politiker. Ich respektiere General Flynn für den Mut.

Aber nun spekuliert die Presse darüber, was Trump wusste oder nicht wusste, einfach voraussetzend, dass er es wusste. Man macht Statements und droht mit Anhörungen. Kling das nicht bekannt? Wie beim Fall Benghazi? Lassen sie uns hoffen, dass die Presse am Ende wie beim Fall Benghazi reagiert. Aber ich werde nicht meinen Atem anhalten.

Freie Welt: Es wirkt auf uns hier in Europa, dass Präsident Trump einfach nicht aufhört, Fehler zu machen, und dass er von unprofessionellen Team-Mitgliedern umgeben ist. Wann wird er die Sache in den Griff bekommen und nach vorne arbeiten? Das kann ja nicht so weiter gehen.

Steven Kuhn: Erneut: Ihre Art zu fragen gründet auf der linksliberalen Sichtweise und deren Presse. Was passiert wirklich? 24 Stunden am Tag über die ganze Woche werden wir bombardiert mit Pressemeldungen über diesen und jenen Fehler. All die versteckten Anspielungen und das suggestive Berichten ist einfach zu viel. Es ist total zum Mainstream geworden, über unseren Präsidenten herzuziehen. Das ist absurd und einfach destruktiv.

Ich mag ja vielleicht einige aus seinem Team nicht mögen, ich mag vielleicht nicht mögen was er manchmal sagt und manchmal sogar anderer Meinung sein, aber das ist eine Demokratie, und unsere Pflicht als Bürger ist es, kritisch zu sein. Ich unterstütze jeden, der eine kritische Ansicht hat. Aber ich verliere den Respekt, wenn jemand seine Meinung einfach als Tatsache verkauft und diese als Katalysator missbraucht, um destruktiv zu sein.

Was viele nicht sehen, ist, dass eine Handlung, wie ich sie gerade beschrieben habe, mich umso entschlossener macht, den Präsidenten Trump vorwärts kommend sehen zu wollen, damit er erreichen kann, was er versprochen hat, nicht weil er ständig angegriffen wird, sondern obwohl er ständig angegriffen wird. Unser Land ist einfach zu wichtig für mich, als dass man destruktiv sein dürfte. Und wir alle wissen, dass Destruktivität nicht produktiv ist, in keiner Weise.

Sehen sie die ganzen Talkshows zur besten Sendezeit, wie sie über ihn herziehen wie über keinen anderen Präsidenten zuvor. Dass er ebenso austeilt ist menschlich. Lassen Sie es uns hier doch zugeben: Wenn wir 100 mal am Tag angegriffen werden, würden wir auch aufgeladen sein und dazu Stellung beziehen. Ja, er ist der Präsident. Aber er ist auch Donald Trump. Man kann sein Ich nicht ablegen und sollte es auch nicht.

Freie Welt: Wenn wir über Trump sprechen, zeichnen Sie so ein positives Bild von ihm. Das macht meinen Job schwierig, kritisch zu sein, wenn Sie so antworten. Wäre dies auch die ideale Strategie für Trump selbst?

Steven Kuhn: Strategie? Sie muten mir zu viel zu. Das ist keine Strategie. Ich bin einfach jemand, der Frieden haben möchte in der Welt. Als Familienvater, der verantwortlich ist für die Zukunft seiner Kinder und ebenso Verantwortung für die Menschen übernimmt, die ihn umgeben. Aber ist es auch das, was die meisten denken, wenn sie rausgehen und protestieren und andere Leute beleidigen und angehen? Ich keinen Vater, der seinem Kind beibringt zu hassen, Sie etwa? Also warum lassen die Menschen ihrem Hass freien Lauf? Sie behaupten, sie hassen im Namen der Liebe. Aber das ist doch nur so eine Pseudo-Entschuldigung für jemanden, der sich wie ein Narr benimmt, während er seinen Frustrationen freien Lauf lässt.

Ich werde es wiederholen, bis ich blau im Gesicht bin: Wir müssen Gemeinsamkeiten suchen. Es gibt keinen anderen Weg. Einigkeit, Frieden und Wohlstand ist doch das, was jeder von uns will, nicht wahr? Die große Frage ist: Will das wirklich jeder oder ist das nur ein anderes Narrativ, und die wirkliche Motivation ist es schlicht, jemanden zu zerstören, den man persönlich nicht mag? In anderen Worten ist es so, als ob man sich selbst wichtiger nimmt als das große Gesamtbild des Landes und die Zukunft seiner Familie.

Erinnern Sie sich daran, was Kennedy gesagt hat: „Fragen Sie nicht, was ihr Land für Sie tun kann, sondern fragen Sie, was Sie für ihr Land tun können“. Trump zu unterstützen kommt diesem Statement sehr nahe. Aber die Linken tun es nicht, ansonsten würden sie nach Gemeinsamkeiten suchen und Lösungswege vorschlagen.

Freie Welt: Ich hätte jetzt von Ihnen nicht das Statement von JFK erwartet. Das berührt mich. Selbst wir in Berlin haben JFK schätzen gelernt, nachdem er damals aussprach „Ich bin ein Berliner“. Kann es sein, dass das Präsidentenamt ein bisschen von seiner Romantik verloren hat? Könnte dies auch ein Grund sein? Wenn ich an JFK denke und ihn dann mit Bush, Obama und Trump vergleiche, dann kommt es mir so vor, dass wir heute dem Präsidenten näher sind, weil wir mehr über ihn wissen.

Steven Kuhn: Das tun wir sicherlich. Und die sozialen Medien bringen sie sozusagen an unseren Abendbrottisch. Das hat dem Amt seine Aura geraubt. Aber ich sehe auch etwas Großartiges, denn wir haben direkten Zugang [über das Internet] zu unseren gewählten politischen Führern. Das ist etwas unglaubliches. Wir können davon Gebrauch machen und dem etwas Gutes abgewinnen, wenn wir es wirklich wollen.

Freie Welt: Ihre positive Einstellung ist inspirierend. Selbst für einen Deutschen. Danke für das Interview, Herr Kuhn. Danke, dass Sie sich Zeit genommen haben.

Steven Kuhn: Danke für den Zuspruch, aber ich finde es fast beschämend, dass man Komplimente dafür bekommt, eine aufmerksame, positiv denkende Person zu sein. Ist die Welt wirklich schon so weit abgedriftet, dass das Normale heute etwas Spezielles ist? Lassen Sie uns das ändern! Lassen Sie uns das hier und jetzt ändern, mein Freund. Auf wiedersehen, bis nächste Woche.

Dies ist eine Übersetzung aus dem Englischen. Das Original finden Sie auf der Internet-Seite des ISSB e.V.

Die Trump-Wähler sind das Rückgrat der USA

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»Die Trump-Wähler sind das Rückgrat der USA«

Im Interview mit der Freien Welt kommentiert Steven Kuhn die Angriffe der Mainstream-Medien und Politiker auf die Dekrete von Donald Trump und wie die Basis im amerikanischen „Herzland“ treu zu ihrem Präsidenten hält.

Freie Welt: Hallo, Herr Kuhn. Schön, Sie wiederzusehen. Sie hatten recht, als Sie sagten, es würde wieder eine ereignisreiche Woche werden. Die Einwanderungs-Dekret wurde ausgebremst, Trump hat auf Twitter unverschämte Bemerkungen über den Richter gemacht, der das Dekret blockiert hat, und er hatte noch eine Differenz mit Australien, weil er sich nicht an die Immigrations-Vereinbarung halten wollte, die unter Obama beschlossen wurde … Nur um einige zu nennen.

Steven Kuhn: Danke meinerseits. Ja, es war eine wirklich ereignisreiche Woche. Es wurde übrigens bestätigt, dass mehr Amerikaner den Einwanderungsstopp unterstützen als ablehnen. Das wurde nicht in vielen US-Medien berichtet, aber in Übersee. Was keine Überraschung ist.

Das Einwanderungs-Dekret, das von Obama unterschrieben war und anschließend von beiden Parteien des Kongresse durchgewinkt war, wurde lediglich unter Präsident Trump umgesetzt. Es war nicht seine Schöpfung, weil, wie wir wissen, ein Exekutiv-Dekret kein Gesetz ist, das durch den Kongress abgesegnet werden muss, nicht wahr?

Freie Welt: Sie können aber nicht sagen, dass die meisten Menschen dieses Einwanderungs-Dekret unterstützen. Selbst international war die Weltöffentlichkeit empört. Trump hat erheblichen Gegenwind erfahren.

Steven Kuhn: Es ist für mich keine Überraschung, dass die Presse und andere liberale Medien bei ihrer eifrigen Berichterstattung darüber, wie Familien und Personen davon betroffen waren, es vermieden haben, klarzumachen, dass es nicht Trumps Dekret war.

Die Presse ist sensationsheischend und aggressiv, wenn es darum geht, die Menschen das sehen zu lassen, was sie sehen sollen. Die Tatsache, dass die meisten Amerikaner das Dekret unterstützen, zeigt, dass Trump sein Versprechen wahr macht, das amerikanische Volk an erste Stelle zu setzen. Wir müssen beobachten, was er sagt und was er tut. Bis jetzt hält er sein Wort für jene, die ihn gewählt haben. Das ist das, worauf ich zuerst achte.

Freie Welt: Sie sagen, die meisten würden ihn unterstützen, wir würden es nur nicht sehen. Wieso sind sie sich da so sicher? Entschuldigung, aber es scheint, als würden Sie irgendwie die Realität verdrängen.

Steven Kuhn: Die Presse greift ihn an. Die Elite von Hollywood greift ihn an und verspottet ihn. Demonstranten schreien, fluchen und beschimpfen ihm mit allen möglichen Beleidigungen. Und doch ist es nur ein Teil der Realität, und zwar der Teil den Sie sehen sollen.

Es bleibt die Tatsache, dass die, die Trump gewählt haben, das Rückgrat der Vereinigten Staaten von Amerika sind. Es mag etwas patriotisch klingen, dies zu sagen. Aber lassen sie uns doch seine Wähler anschauen: Sie kommen aus dem sogenannten „Herzland“, wo der Arbeitstag lang ist und der Lohn gerade einmal so, dass man über die Runden kommt. Sie haben wahre und berechtigte Sorgen, die von Präsident Trump und seinem Team aufgegriffen wurden. Das ist eine Tatsache. Und einen Mann nicht zu respektieren, der von allen Seiten angegriffen wird und trotzdem immer noch bei denen steht, die für ihn gestimmt haben, verlangt schon eine gewissen Blindheit.

Es ist ein interessanter Punkt, anzumerken, was Präsident Trump eigentlich macht: Durch seine direkte und manchmal unverblümte Art der Kommunikation, hat er eine neue Form des Vertrauens eingeführt. Sie mögen vielleicht nicht gut finden, was er sagt; sie mögen es vielleicht nicht gut finden, wie er es sagt, sie mögen vielleicht sogar anderer Meinung sein, aber sie wissen immer, was er genau meint … Wann konnte man das letzte Mal so etwas über einen Politiker sagen?

Das ist es, was die Bewegung anspricht. Das ist es, was die Menschen wollen und wollten. Wie lange könnten Sie es aushalten, so schlecht behandelt zu werden, wie er es wurde, ohne sich dem Druck zu beugen, um wenigstens die lautesten Protestanten friedfertig zu stimmen? Ich habe immensen Respekt für die Standfestigkeit, mit welcher Präsident Trump seinen Kurs hält.

Freie Welt: Das ist schwer zu schlucken, wenn ich ehrlich bin. Sie leben in Europa. Die Resonanz hier ist fast ausschließlich negativ. Wie wird dies Trumps Fähigkeit beeinflussen, positiv in Bezug auf die Beziehungen zu ausländischen Staatsmännern zu bleiben?

Steven Kuhn: Wenn ich darf, würde ich gerne den Punkt ansprechen, wie die Europäer sich darüber aufregen wie Trump spricht, was er sagt, und wie sie behaupten, er rede zu direkt und nicht wie ein Staatsmann. Wenn Sie sich anschauen, wie viele der Staatsmänner über Trump reden, wie die europäische Presse über ihn spottet; sind sie es nicht selbst, die so handeln, wie es nicht sein sollte? Ich finde das scheinheilig und unverhältnismäßig.

Das aktuelle Spiegel-Cover ging sogar soweit, Präsident Trump mit dem IS zu vergleichen. Wie auch immer, dies ist ein freier Markt, und wenn der Spiegel zu irgendetwas in der Lage ist, dass ist es, sein Magazin auch im Zeitalter des Internets zu verkaufen. Das muss man ihm lassen. Es wird alles wieder in Ordnung kommen, wenn er (Trump) hierher kommt und mit den Staatsmännern Europas spricht.

Freie Welt: Sie unterstützen ihn wirklich und stehen hinter ihm. Je häufiger wir miteinander sprechen, desto klarer sehen wir dies. Aber können sie auf diese Weise noch objektiv in ihrer Ansicht bleiben?

Steven Kuhn: Sehen Sie: Ich unterstützte den Präsidenten, der vom Volk gewählt wurde. Meine persönliche Ansicht hat damit nichts zu tun. Das ist es, wie ich aufgezogen wurde und wie ich aufgewachsen bin: Man respektiert den Präsidenten der Vereinigten Staaten. Punkt.

Es trifft nun mal zu, dass ich mit vielen Ansichten, die er geäußert hat, übereinstimme. Ich unterstütze die Tatsache, dass wir als Nation vorankommen müssen in einer Zeit, in der die Spaltung zur Norm geworden ist. Dies sind turbulente Zeiten. Also sind viele nicht glücklich. Und er ist da, um die Schläge einzustecken für alle, die glauben, jemanden beschuldigen zu müssen… Und er steht noch aufrecht. Man muss das meiner Meinung nach anerkennen. Das ist ein hartes Interview heute. Sie sind auf Konfrontation gestimmt!

Freie Welt: Entschuldigung, wenn wir drängend sind. Aber das ist wichtig, das wir die rohe Wahrheit hören, gerade in Europa, wo sie noch nicht verbreitet wurde und wir uns alle fragen, was noch passieren wird.

Steven Kuhn: Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Außenbeziehungen beschädigt werden. Ich glaube sogar, Sie werden überrascht sein, wie die Staatsmänner erleichtert aufatmen werden, wenn sie Präsident Trump getroffen haben. Persönlich sieht es doch ganz anders aus: Er ist bekannt für seine persönlichen Meetings und sein Bemühen, alle Seiten zum Kompromiss zu bewegen. Ich bin sehr optimistisch. Das ist alles Panikmache ohne Grund.

Freie Welt: Lassen Sie uns hoffen, dass es so kommt. Wie haben immer die USA respektiert. Selbst wenn die letzten Jahre nicht die großartigsten waren. Die Vision des „American Dream“ ist immer noch lebendig und angesehen in der Welt.

Steven Kuhn: Kein Grund, besorgt zu sein, mein Freund. Wir werden alle unsere Weg gehen. Wir brauchen uns einfach nur zu entscheiden, nicht an den Spaltungsversuchen einiger unter uns mitzumachen und Hoffnung in Hass umzuwandeln. Es liegt an uns allen, nicht nur an den Politikern. Wir können mit den Gemeinsamkeiten anfangen und aufhören, nach Meinungsverschiedenheiten zu suchen.

Freie Welt: Dankeschön, für das erneute Interview, war sehr interessant heute.

Steven Kuhn: Gern geschehen. Ja, es war ein anderes Interview. Wie lernen uns besser kennen und vertrauen uns mehr. Das ist eine gute Sache.

Das Interview ist eine Übersetzung aus dem Englischen. Das Original finden Sie auf der Webseite des ISSB e.V.

»Das ist keine Graswurzelbewegung. Die Demonstranten gegen Trump werden instrumentalisiert.«

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»Das ist keine Graswurzelbewegung. Die Demonstranten gegen Trump werden instrumentalisiert.«

03.02.2107
Im Interview mit der Freien Welt kommentiert Steven E. Kuhn die Ereignisse der letzten Woche rund um Trump, dessen Einreisestopp für Staatsbürger aus verschiedenen islamischen Staaten sowie die Proteste dagegen.

Freie Welt: Willkommen zurück, Mr. Kuhn. Schön, dass wir uns wieder sprechen können. Seitdem wir uns letzte Woche gesprochen haben, ist viel passiert. Was ist ihre Einschätzung zu all den schnellen Veränderungen?

Steven Kuhn: Gerne. Es ist immer wieder eine Ehre, interviewt zu werden. Ich bin nicht überrascht, dass Präsident Trump so schnell voranschreitet. Er hatte das angekündigt. Also letztendlich hält er sein Wort. Das ist gut. Und ich bin gespannt darauf, mehr zu sehen.

Freie Welt: Es gibt zwei Punkte, die ich direkt fragen möchte: das Einreiseverbot und die Ernennung von Stephen Bannon in den “Security Council”. Beängstigt Sie das nicht?

Steven Kuhn: Beängstigend? Meinen Sie, ob ich besorgt sein sollte? Nein, bin ich nicht, nicht im geringsten. Noch einmal, er macht, was er angekündigt hat. Die Bestimmungen des Dekretes werden im Laufe der Tage genauer ausgearbeitet. Die letzten Änderungen betreffen einen weniger strengen Kurs mit Leuten, die eine “Green Card” haben. Es ist offensichtlich ein Prozess. Wie müssen alle geduldig sein.

Was Stephen Bannon angeht, so ist er ein gebildeter und intelligenter Mann, der seinen Platz im Trump-Team verdient hat. Seine Arbeit vor der Wahl und seine Entschlossenheit haben zum Erfolg der Trump-Wahl beigetragen. Lasst uns nun abwarten, wie es sich entwickelt. Alles andere wären reine Vermutungen.

Freie Welt: Ja, aber die Menschen so plötzlich von der Einreise ins Land abzuhalten, ist das nicht ein bisschen drastisch? Wie sollen wir mit den ganzen Einzelschicksalen umgehen?

Steven Kuhn: Waren die Mordtaten von San Bernadino drastisch? Was war mit den Morden von Fort Lauderdale, Chattanooga oder Orlando? Wo sind die Geschichten über jene, die ihre Familienmitglieder verloren haben? Was ist mit deren Einzelschicksalen? Ich mag es wirklich nicht, so hart zu urteilen, aber es ist an der Zeit, hier die gleichen Maßstäbe anzusetzen.

Es ist ein Zerrbild für jeden, der unschuldig betroffen ist, und viele werden unschuldig sein. Doch ist es das Recht einer Nation, sich selbst zu schützen, wenn die Grenzen so durchlässige geworden sind. Vergleichen wir es doch mit einigen islamischen Ländern, die keine Reisenden einlassen, die einen israelischen Stempel in ihrem Pass haben. Aber ich will ihre Intelligenz nicht beleidigen.

Vergessen Sie nicht: Dies ist eine Reaktion auf eine klare und aktuelle Gefahr des Terrorismus in unserem Land. Es musste ein Einschnitt gemacht werden, um ein Vorgehensweise auszuarbeiten, wie man Flüchtlinge aufnehmen kann, die wirkliche Kriegsflüchtlinge sind und keine Terroristen, die ihren Pass weggeworfen haben und sich dann als Syrer ausgeben – was übrigens mehr als 50 Prozent aller Flüchtlinge in Europa getan haben. Manche Berichte sprechen sogar von höheren Prozentangaben.

Sehen Sie, niemand mag es, Geschichten von Familien zu hören, die über Nacht getrennt wurden, besonders in Deutschland, wo man noch heute die Erfahrungen mit der Berliner Mauer in Erinnerung hat. Ich habe ein Interview mit einem älteren persischen Mann gesehen, der sich darüber beschwerte, dass sein Bruder aufgehalten und wieder in den Iran zurückgesandt wurde. Sehr traurig. Ich habe Mitgefühl für den Herrn. Er wirkte harmlos, und seine Traurigkeit war wirklich herzergreifend.

Doch wir müssen sehr vorsichtig sein und dürfen die Politik nicht von Emotionen diktieren lassen. Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Emotionen uns die Gründe vergessen lassen, warum diese Dekrete überhaupt erlassen wurden.

Wenn ich mir das Chaos hier in Europa anschaue, mit all den undokumentierten, unkontrollierten und vollkommen frei herumlaufenden Flüchtlingen, von denen einige anfingen, Menschen zu töten, zu rauben oder zu vergewaltigen, dann fällt es schwer, die neuen Maßnahmen zu kritisieren, auch wenn meine Gefühle mit jenen sind, die festgehalten wurden. Doch man fühlt noch mehr mit jenen, die sinnlos durch die Hand eines Feiglings sterben mussten. Am Ende muss jeder Fall für sich betrachtet werden. Es gibt momentan rund 800 Flüchtlinge, die in große Schwierigkeiten geraten sind und daher reingelassen werden. Das wird natürlich nicht berichtet.

Freie Welt: Sie sind mit ganzem Herzen bei der Sache. Man sieht es in ihren Augen und wie sie sprechen. Ihre Haltung ist sehr wie jene von Trump, auch ihr Hintergrund ist ähnlich wie bei Präsident Trump. Ist das der Grund, warum sie so ein eifriger Unterstützer sind?

Steven Kuhn: Ich bin noch nie mit Trump verglichen worden. Ich kann das nicht kommentieren. Ich kenne ihn nicht persönlich. Aber ich kenne viele Leute, die ihn persönlich kennen. Und sie sagen alle, dass er nicht so ist, wie die Presse ihn darstellt.

Was mein leidenschaftliches Engagement angeht: Als Kriegsveteran bin ich darauf programmiert, für unser Land wachsam zu sein. Das wurde uns bei der Grundausbildung vom ersten Tage an beigebracht. Und es geht niemals weg. Da ich die meiste Zeit der letzten 25 Jahre in Europa gelebt habe, habe ich mittlerweile eine liberalere Sicht auf die Welt, und von daher verstehe ich, warum so viele verwundert sind. Ich erkenne aber auch, dass die meisten dort draußen auf der Straße sich nicht genügend Zeit nehmen zu lesen, zu verstehen und abzuschätzen geschweige genau zu recherchieren, was das Dekret [von Trump] genau besagt. Meiner Meinung nach ist ihr Ärger und ihre Leidenschaft fehlgeleitet.

Freie Welt: Was würden Sie einem Demonstranten auf der Straße sagen? Was denken Sie, würden deren Antwort sein? Es klingt ehrlich gesagt ein ein bisschen arrogant, wenn man eine solche Aussage macht.

Steven Kuhn: Ich kann verstehen, warum Sie so denken. Es ergibt Sinn, weil ich die deutsche Mentalität kenne. Daher nehme ich das nicht persönlich. Es macht allerdings deutlich, warum wir immer wieder Erklärungen brauchen und nicht die erste Botschaft, die wir hören, als die “Wahrheit” akzeptieren.

Ich würde sicherlich die gleich Aussage gegenüber einem Demonstranten machen. Aber ich suche keinen Konflikt. Dies wäre wahrscheinlich das Resultat, und als Kriegsveteran mit PTSD [deutsch: PTBS, Posttraumatische Belastungsstörung] habe ich gelernt, von solchen Auslösemomenten Abstand zu halten. Die Möglichkeit, stattdessen mit Ihnen zu sprechen, kommt mir also gelegen. Ich denke, die Demonstranten sollten einfach einen Gang zurückschalten und sich anschauen, wogegen sie eigentlich demonstrieren. Und dann werden sie vielleicht erkennen, dass sie die meisten Zeit instrumentalisiert werden. Ich hasse das zu sagen, aber wenn sie es wirklichen sehen wollten, würden sie es tun.

Freie Welt: Wie werden sie instrumentalisiert? Was meinen Sie damit?

Steven Kuhn: Na ja, es ist offensichtlich, dass wir wieder das Ergebnis der Identitäts-Politik in dieser Gruppen-Mentalität erleben. Nennen Sie eine Gesellschaftsgruppe der letzten fünf Jahre, die demonstriert hat, und ich gebe Ihnen ein Akronym dafür, das als Identitäts-Slogan geschaffen wurde, das dann genutzt wurde, um die Menschen im Namen der Gleichheit und Gerechtigkeit auf die Straßen zu bringen. Diese Bewegungen sind keine Graswurzelbewegungen. Sie sind professionell organisiert. Ich will hier nicht ins Detail gehen, aber wenn Sie zurückblicken, werden sie klare Muster und ein strukturiertes System dahinter erkennen.

Freie Welt: Nun, Herr Kuhn, obwohl ich daüber gerne mehr von Ihnen erfahren möchte, müssen unsere Fragen fortsetzen, denn die Zeit läuft uns davon. Nur noch eine Frage für diese Woche: Was denken Sie, wird in der nächsten Zeit passieren? Was wird über die nächste Woche unsere Aufmerksamkeit fordern?

Steven Kuhn: Schwer zu sagen. Das Immigrations-Thema wird vorherrschend bleiben. Ich glaube auch, dass die Ernennung von Neil Gorsuch mehr Aufmerksamkeit der Medien auf sich ziehen wird, wenn sich die Demokraten dazu rüsten, diese zu blockieren. Was auch immer passiert: Es wird sehr aufregend werden. Ich bin gespannt auf eine weitere Woche mit rasanten Veränderungen.

Dies ist eine Übersetzung aus dem Englischen. Das Original-Interview finden Sie auf der Seite des ISSB e.V.

Donald Trump ist ein Business Man und weiß, wie man Dinge anpackt

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Donald Trump ist ein Business Man und weiß, wie man Dinge anpackt

25.01.2017
Im Freie-Welt-Interview erklärt Trump-Unterstützer Steven Kuhn, warum der neue Präsident Donald Trump durch Tatkraft überzeugen wird und warum sich in Amerika und Europa ein politischer Wandel andeutet.

Interview mit Steven Kuhn
Donald Trump ist ein Business Man und weiß, wie man Dinge anpackt

Im Freie-Welt-Interview erklärt Trump-Unterstützer Steven Kuhn, warum der neue Präsident Donald Trump durch Tatkraft überzeugen wird und warum sich in Amerika und Europa ein politischer Wandel andeutet.

Freie Welt: Herr Kuhn, danke, dass Sie wieder Zeit für ein Interview haben. Wie es scheint, werden wir noch öfters von Ihnen zu hören bekommen. Es ist tatsächlich schwierig, Trump-Unterstützer in Europa zu finden. Was denken Sie, woran das liegt?

Steven Kuhn: Danke meinerseits. Gerne nehmen ich die verantwortungsvolle Aufgabe wahr, zu helfen, den Europäern zu zeigen, dass ihre Vorstellungen über den Präsidenten Trump auf fehlendem Hintergrundwissen basieren, wie er arbeitet und was ihn als Mann motiviert … Sie wurden, wenn man es so sagen darf, vom politischen Establishment so “programmiert”.

Der europäische Mainstream ist überwiegend linkslastig und in derselben Lage wie die USA ungefähr vor einem Jahr: Sie sind gefangen im Glauben, dass nur sie die “wirklich guten Menschen” seien. Sie müssen dies glauben, da sie ihr ganzes Leben auf dieser Prämisse aufgebaut haben … Unglücklicherweise sehen viele den Wald vor lauter Bäumen nicht, weil sie ihren eigenen Niedergang nicht erkennen.

Die Schlussfolgerung, dass sie zum Glauben verleitet wurden, die “einzig wahren guten Menschen” zu sein, würde ihre gesamtes bisheriges Leben, ihre Karriere, ihre Freundschaften und moralischen Überzeugungen in Frage stellen.

Das ist der Grund, warum der Kampf gegen die sogenannten Populisten in Europa so stark unterstützt wird, nicht weil die Parteien wie die AfD tatsächlich populistisch wären, sondern weil die politische Elite und ihr Establishment in Panik geraten sind und wissen, dass es keinen anderen Weg gibt, ihre Positionen und Lebensstil zu schützen.

Jeder, der auch nur ein bisschen Interesse zeigt, kann erkennen, dass auf die Wahrheit nicht eingegangen wird. Stattdessen wird eine Art identitätsstiftende Politik betrieben, um die Bürger auf bestimmte aktuelle Themen zu lenken: In letzter Zeit waren es die Immigranten aus islamischen Ländern, und warum hier gutmütig zu sein der Grund ist, dass die Linken sich tatsächlich als die “Guten” fühlen. Erstaunlich ist es, wie die Terrorattacken und die Furcht vor weiteren Angriffen einfach ignoriert werden – im Vorhaben, die öffentliche Meinung dahingehend zu formen, dass der linkspolitische Weg der einzige sei, den man gehen könne. Die Bürger durchschauen das mehr und mehr. Das Establishment verliert an Boden. Das führt dazu, dass andere Parteien an Boden gewinnen. Und das wird nicht so schnell aufhören. Die Bürger wollen die Kontrolle über ihr eigenes Land zurück und wollen, dass man zuerst an sie denkt bevor man sich um andere kümmert. Und daran ist nichts auszusetzen, besonders jetzt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

Freie Welt: Nun, das ist eine bittere Pille, die man schlucken muss. Glauben Sie wirklich, dass die Mehrheit einer ganzen Nation so falsch liegen kann?

Steven Kuhn: Hier ist es, wo die sogenannten Populisten ins Spiel kommen. Aber lasst uns sie lieber als Patrioten bezeichnen. Es ist sehr interessant zu sehen, warum das so ist.

Es geht nicht alles um richtig oder falsch, unabhängig davon, wie sehr es die Presse und das Establishment so aussehen lassen wollen. Es geht um Fortschritt und darum, die Schutzmauern niederzureißen, die vom politischen Establishment errichtet wurden. Es geht darum, die Wahrheit zu den Menschen zu bringen und die Souveränität der Nation zu erhalten, ein sehr schlichtes Unterfangen, tatsächlich ein sehr nobles Unterfangen.

Freie Welt: Okay, das ergibt Sinn. Aber wenn wir uns in den USA die Demonstrationen gegen Trump anschauen, dann ist es schwer zu leugnen, dass Ihr Land (die USA) gespalten ist und die Dinge nicht so gut stehen.

Steven Kuhn: Das ist ein Prozess. Die USA sind weiter als Europa, aber wir starteten vom selben Ausgangspunkt. Aber lassen sich mich fragen:

Wann regt sich eine Person auf und verliert Kontrolle? Sie schreien dich an, greifen dich womöglich an oder beleidigen dich? Ich sage Ihnen, wann das passiert: wenn sie feststellen, dass sie in der Verlierer-Position sind und die Fähigkeit verloren haben, es noch in ihre Richtung herumzudrehen.

Diese Menschen auf der Straße [in den USA] hatten all ihren Glauben und ihre Hoffnung auf die Demokraten oder Linksliberalen gesetzt, und sind nun ins Leere gelaufen. Es ist seltsam zu sehen wie so wenige realisieren, dass “Faschismus!” zu schreien und Menschen zu verletzen, Fenster einzuschlagen und Trump-Unterstützer als verrückt zu bezeichnen, ein Ausdruck der Hilflosigkeit ist, wahrlich wie ein Kind, das nicht seinen Willen bekommt, aber nicht rational ausdrücken kann, warum das so ist, und am Ende es auch nicht wirklich wissen will, sondern nur seinen Willen durchsetzen will.

Ich werde tätlich angegriffen, als Faschist beschimpft, als hirnlos beleidigt oder schlimmer. Meistens kommt es von Leuten, die mich nie zuvor gesehen haben, von mir gehört haben oder mit mir persönlich gesprochen haben … und sie tun es im Namen der Toleranz, im Namen des Friedens … ergibt das irgendeinen Sinn? Man braucht das nicht zu beantworten. Wir alle kennen die Antwort. Aber die Linke ist immer noch dort draußen unterwegs, um für ihren Glauben zu kämpfen. Es wird Zeit, dass sie erkennen, was tatsächlich mit ihnen passiert.

Wenn Sie wirklich jemanden beschuldigen wollen, dann können sie niemand anderes beschuldigen als sich selbst für den Sieg des Präsidenten Trump. Er hat gewonnen, weil die Linken auf ihrem hohen Ross so selbstsicher geworden waren und sich weigerten, die Realität zu erkennen. Sie dachten, jeden bloßzustellen, der Trump wählt, sei genug. Dies geschieht auch mit den Unterstützern der AfD in Europa, während wir gerade sprechen.

Freie Welt: Das ist kein rosarotes Bild, dass Sie da malen. Was wird Präsident Trump nun tun, um das Land wieder zusammen zu bringen?

Steven Kuhn: Präsident Trump hat das sehr klar in seiner Rede zum Ausdruck gebracht, dass er für alle Amerikaner sprechen wird, in dem Wunsche sie für das höhere Wohl zusammenzuführen, unabhängig davon, was die Presse der Welt mitzuteilen versucht.

Zitat Trump: “Alle Amerikaner, in jeder Stadt, nah und fern, klein und groß, von Berg zu Berg, von Ozean zu Ozean, hört diese Worte: Ihr werdet niemals wieder übergangen werden. Eure Stimme, euro Hoffnungen und eure Träume werden die Bestimmung Amerikas festlegen. Und euer Mut und eure Gutmütigkeit und Liebe werde für immer uns den Weg weisen.”

(“So to all Americans in every city near and far, small and large, from mountain to mountain, from ocean to ocean, hear these words: You will never be ignored again. Your voice, your hopes and your dreams will define our American destiny. And your courage and goodness and love will forever guide us along the way”)

Er hat die Diskussion mit dieser Erklärung eröffnet, um erfolgreich zu sein, müsse jeder bereit sein, an den Tisch zu kommen. Der Tisch wird nicht, und kann nicht, zu ihnen kommen.

Wir haben die ersten Reaktionen auf seine Rede gesehen. Sie haben sich einzelne Wörter herausgepickt und Schlussfolgerungen gezogen, wie die Presse die Wörter gedeutet haben wollte, entsprechend ihrer eignen Agenda, um Spaltung und Zwietracht zu säen. Sie kennen keinen anderen Weg, aber diesmal läuft ihnen die Zeit davon. Denn die Menschen wachen auf. Es wird Zeit für die Verantwortlichen in allen Bereichen aufzustehen und Verantwortung für das eigene Leben wahrzunehmen. Die Regierung oder irgendeine Partei wird dies niemals für dich tun.

Freie Welt: Präsident Trump sprach über Protektionismus und Isolationismus. Wie kann er glauben, dies sei vorteilhaft für die USA? Europa ist überhaupt nicht glücklich darüber. Kann er so reden und dabei erwarten, Verbündete im Kampf gegen den Terror zu gewinnen?

Steven Kuhn: Ich saß während der Live-Übertragung seiner Rede im Fernsehstudio. Ich war verblüfft über die Fragen danach. Der Moderator fragte mich dieselben Fragen wie Sie jetzt. Ich hörte dieselben Worte wie von Ihnen jetzt, aber meine Interpretation ist anders, weil ich nicht in ein vorgefasstes TV-Format passen muss.

Ich habe gerne meine Ansicht erklärt und habe erstmal auf das Bezug genommen, was ich hörte. Seine Rede war 15 Minuten lang. Man kann nicht die ganze Welt in 15 Minuten erklären.

Präsident Trump sagte: “Wir müssen unsere Grenzen vor den Angriffen anderer Länder schützen. Sie wollen unsere Waren produzieren, unsere Firmen stehlen und unsere Jobs vernichten. Diese Grenzen zu schützen, wird uns Wohlstand und Stärke bringen.

(“We must protect our borders from the ravages of other countries making our product, stealing our companies and destroying our jobs. Protection will lead to great prosperity and strength.”)

Man kann die eigenen nationalen Interessen schützen, ohne andere Nationen auszuschließen. Man kann dafür sorgen, dass amerikanischer Arbeiter zuerst kommen, ohne sich zu isolieren. Wie kann man das als Protektionismus und Isolationismus interpretieren, nachdem er seine Erklärung abgegeben hatte?

Er sagte weiterhin: “Wir werden alte Allianzen wiederbeleben und neue bilden und die zivilisierte Welt vereinen gegen den radikalen islamischen Terrorismus, den wir vom Antlitz der Erde tilgen werden.”

(“We will re-enforce old alliances and form new ones and unite the civilized world against radical Islamic terrorism, which we will eradicate completely from the face of the earth.”)

Das ist weder Isolationismus oder Protektionismus. Es bedeutet einfach nur, wieder die Führung in der Welt zu übernehmen.

Freie Welt: Wie wird es weitergehen? Was wird nach den ersten 100 Tagen das Ergebnis sein?

Steven Kuhn: Ich kann das offensichtlich nicht mit Sicherheit sagen, aber ich kann Ihnen garantieren, dass wir sehr viel Tatkraft erleben werden. Schon jetzt arbeitet er am NAFTA-Problem, an der Obama-Care-Problematik und anderen Problemen, von denen er gesagt hatte, er würde sich darum kümmern. Man darf nicht vergessen, woher Trump kommt: aus einer hoch wettbewerbsfähigen Welt, einer Welt, in der diejenigen, die mit größten Mut und einer schnellen und standhaften Weise agieren, den Auftrag bekommen, die Ausschreibung gewinnen oder einfach die Konkurrenz ausmanövrieren. Dies ist Trump. Und er wird zum Vorteil für die USA sein, seinen Bürgern und den Unternehmen, die mit uns Handel treiben wollen.

Die Leute vergessen, wie die Amerikaner, wenn sie zusammenrücken, einfach unschlagbar im Geist und im Glauben sind. Das ist der Pfad, auf dem wir uns befinden. Lasst uns hoffen, dass jeder, der beteiligt ist, das Gesamtbild erkennt und an den Verhandlungstisch kommt.

Freie Welt: Danke für Ihre Zeit, Herr Kuhn. Wenn Sie Zeit haben, werden wir uns nächste Woche wieder sprechen.

Steven Kuhn: Ich habe immer Zeit, meinen Präsidenten zu unterstützen. Es ist eine Ehre für mich, dabei helfen zu dürfen, dass er im Ausland besser verstanden wird. Ich bin guter Dinge bezüglich der Zukunft, über den positiven Wandel und den Willen des amerikanischen Volkes, die aktuelle Spaltung zu überwinden, um unsere Nation wachsen zu lassen und zu einem besseren Ort zu machen als jemals zuvor. Wir sind fähig dazu. Wie können es jetzt tun.

Dieses Interview ist eine Übersetzung aus dem Englischen. Das Original-Interview finden Sie auf der Seite des ISSB.

Wie Trump die Welt verändern wird

Thema: Politik | Kommentare deaktiviert für Wie Trump die Welt verändern wird

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Wie Trump die Welt verändern wird

19.01.2017:
Die Freie Welt sprach mit Steven E. Kuhn, US-amerikanischer Schriftsteller, Unternehmensberater und ehemaliger Soldat der US Army. Herr Kuhn war im Golfkrieg 1990/91 im Irak eingesetzt. Für seine Leistung hatte er den Bronze Star bekommen. Seit einigen Jahren hält er sich oft in Europa auf und kommentiert die politischen Entwicklungen.

Freie Welt: Herr Kuhn, danke, dass Sie sich Zeit nehmen, mit uns zu sprechen. Wir wissen, dass Sie sehr beschäftigt sind. Aber als einer der ausgesprochenen Unterstützer des gewählten Präsidenten Trump in Europa, denken wir, es wäre eine geeignete Gelegenheit für Sie, zu erklären, wie sie die Zukunft mit Präsident Trump sehen, denn ein Großteil der Welt betrachtet es ja eher als gefährliche Situation.

Steven Kuhn: Danke für die Gelegenheit und für die Art, wie Sie die Fragen stellen. Oftmals werden Fragen so gestellt, dass man sie nicht einfach so beanworten kann, sondern sich verteidigen muss. Das macht das Interview dann zu einer einseitigen Sache.

Freie Welt: Wie Sie wissen, ist die Welt mit der Wahl des designierten Trump nicht sehr glücklich. In Europa machten nahezu jeder Politiker und jedes Nachrichtenmedium Prognosen, als stünde das Jüngste Gericht bevor. Besondern in Bezug auf Russland. Wie sehen Sie die Reaktionen der Presse und der politischen Führer mit Bezug auf ihr Wissen über die Situation?

Steven Kuhn: Lassen Sie uns einen Blick zurückwerfen, bevor ich Ihre Frage beantworte. Deutschland hatte sich lange Zeit bemüht, die Spannungen mit Russland abzubauen und hat um die Aufhebung der Santkionen nachgefragt. Seit der Schröder-Regierung sind die Beziehungen eng. Nun plötzlich zu sagen, Europa sei in Gefahr, weil der gewählte Präsident Trump bessere Beziehungen mit Russland wolle, ist ein Narrative, dass von Leuten durchgedrückt wird, die Trump partout nicht im Amt sehen wollen. Es gibt allerdings gute Gründe für diese Politiker, Trump nicht in einer Machposition sehen zu wollen.

Trump hat immer wieder gezeigt, dass er nicht Teil des Establishments ist. Er macht das mit seinen Handlungen sehr deutlich und mit den Ernennungen seines Kabinetts. Das beunruhigt die ganzen Karriere-Politiker. Es stört die Abmachungen und Vorteile, sowie die konfortable und sichere Lebensart, die sie führen. Die Leute wachen überall auf der Welt auf. Der gewählte Präsident löst dieses Erwachen aus, indem er der Welt gezeigt hat, dass die Bürger tatsächlich wieder eine Stimme in der Regierung haben können. Das ist in der Tat sehr aufregend.

Freie Welt: Das klingt ein bisschen zu sensationell für mich. Glauben Sie wirklich, dass Trump so anders sein wird?

Steven Kuhn: Ich glaube, der Zug hat den Bahnhof verlassen und rollt mit dem gewählten Präsidenten Trump am Steuer über die Schienen zu einem besseren Ort. Erinnern Sie sich: Er und sein Kabinet, seine Ernannten und seine Anhänger haben für etwas persönliches gekämpft, für einen Glauben und Prinzipien.

Das Statement “Make America Great again” war ein Schlüssel zum Sieg, warum? Viele sagen, es sei zu allgemein und könnte alles bedeuten … nun ja, das ist genau der Grund, warum es so kraftvoll ist. Amerika wieder zur alten Größe zurückzuverhelfen, bedeutet Verschiedenes für verschiedene Bürger, und dafür werden sie kämpfen. Wenn die Botschaft weniger allgemein gewesen wäre, wären der Glaube und der Einsatz weniger stark gewesen. Sehen Sie sich den Clinton-Slogan “Stronger together” – “zusammen stärker” … was sagt Ihnen das persönlich? Schließt das Amerika ein? Schließt es das Gefühl ein, Teil von etwas zu sein, dass größer ist als du selbst? Überhaupt nicht. Es kommt herüber wie ein Slogan einer glatten PR-Agentur. Amerikaner sind und waren schon immer gewohnt, für etwas zu kämpfen, das sie wirklich wollen. Revolution, Bürgerkrieg und so weiter. Dies ist es, was Trump geprägt hat. Der Rest geschah fast automatisch.

Freie Welt: Das alles klingt fast wie eine Kampagne für Trump. Aber Sie haben noch nicht die Frage beantwortet: Wird Trump wirklich Veränderung bringen?

Steven Kuhn: Hat er das nicht schon? Schauen Sie, was für die normalen Bürger wichtig ist: ein Job, genug Geld zum Leben und Selbstrespekt. Was hat Trump bis jetzt erreicht? Autohersteller haben zugestimmt, im Lande zu bleiben oder in den USA neue Fabriken zu bauen. Apple plant vermehrt in den USA zu produzieren. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Dies spricht Bände für die Bürger: Dies ist ein Man, der sagt “Ich werde” und es bereits tat, bevor er ins Amt kam. Dies ist für jeden erstaunlich. Und wer dies nicht zugeben kann oder versucht, es zu disktreditieren, der versucht einfach nur destruktiv zu sein oder kümmert sich nicht um die Bürger in dem Sinne, wie er es vorgibt.

Freie Welt: Innenpolitik und Veränderung sind, wie Sie selber zugaben, Dinge, auf die Sie sich nicht fokussierten, seitdem Sie viel Zeit in Europa verbracht haben. Wie also steht es mit seiner Außenpolitik? Wie kann das gutgehen? Die Menschen haben regelrecht Angst vor einem Krieg.

Steven Kuhn: Wenn man annimmt, die Forderungen nach mehr finanziellen Engagement der NATO-Staaten, nach freundlicheren Beziehungen zu Putin und entspanntere Beziehungen zu Europa würden zu einem Krieg führen, dann muss ich die Doktrin lesen, auf dem diese Schlussfolgerung beruht. Sie existiert nicht. Sie ist lächerlich und nur ein anderes Beispiel dafür, wie das Establishment lügt und die Bevölkerung dazu treibt, alles zu glauben.

Unglücklicherweise ist Deutschland ein schlechter Ort, wenn es um das Thema Volk geht. Wenn ich einen Hut tragen würde, auf dem “Make Germany Great Again” steht, dann würde die Hölle losbrechen. Warum? Weil die Deutschen sich ihrer historischen Vergangenheit so bewusst sind, dass sie wie eingefroren in der Gegenwart erstarren und alles über sich ergehen lassen, nur damit sie nicht als Nazi bezeichnet werden.

Das ist ein Problem. Sehen Sie sich nur die Flüchtlingskrise in Deutschland an. Sie ist außer Kontrolle geraten und wird mit jedem Tag gefährlicher. Die Presse berichtet Unwahrheiten, das politische Establishment tut alles, was nötig ist, um an der Macht zu bleiben. Man sagt sogar, Merkel habe die höchste Zustimmungsrate seit Jahren. Wir alle wissen, dass das Unsinn ist. Doch die Angst davor, als Nazi gebrandmarkt zu werden, wird dazu führen, dass es so weiter geht.

Wenn die Bürger einen Repräsentanten haben, der nicht entschuldigend ist, sondern zäh und die Dinge beim Namen nennt, werden sie frei sprechen, aufbegehren und für das kämpfen, was richtig ist.

Die meisten Deutschen, mit denen ich gesprochen haben, wollen einfach nur Sicherheit und eine souveräne Nation, die ihre eigenen Entscheidungen trifft. Was sonst noch? Jobs, mehr Geld und Selbstrespekt. Lustig, wie ähnlich die Dinge sind, nicht wahr? Also tatsächlich wird der einzige Krieg, der in Europa beginnen könnte, der Krieg gegen das Establishment sein. Könnte es ein europäischer Frühling werden? Wer weiß. Aber das Establishment ist total verängstigt – und das ist ein gutes Zeichen. Ein Wandel muss kommen. Und er wird kommen – früher oder später.

Freie Welt: Trump hat negative Äußerungen über Muslime gemacht. Wie können wir Frieden erwarten, wenn wir eine Religion beleidigen und ihre Anhänger verärgern?

Steven Kuhn: Das so eine typische deutsche Frage. In der Tat ist die Religion und die Freiheit, diese Religion auszuüben, ein Menschenrecht. In der Lage zu sein, durch den Glauben an eine höhere Macht Stärke zu gewinnen und das Leben mit Liebe zu füllen, ist etwas sehr Spezielles und muss beschützt werden. Aber wenn dieser Glaube sich durch Töten, Terrorangriffe und Bomben ausdrückt, dann muss er eingedämmt werden. So einfach ist das. Ich habe dazu wirklich nicht mehr zu sagen. Wir alle haben die Enthauptungen, die Morde und Terror gesehen.

Freie Welt: Was ist mit den ohnehin schwierigen Beziehungen zu den muslimischen Ländern, wird dies nicht alles verschlimmern?

Steven Kuhn: Diese Länder müssen endliche aufwachen und Verantwortung übernehmen für ihre Bürger, die in der Welt Verwüstung verbreiten. Allein die Tatsache, dass das Heimatland des Terroristen des Berliner Weihnachtsmarktes ihn nicht zurücknimmt, und er daher trotz Verurteilungen in Deutschland frei herumlaufen konnte, ist ein Zeichen dafür, dass sich die Dinge verändern müssen.

Wenn Sie mich fragen, ist es einfach: Länder, die mit den USA Handelsbeziehungen führen, haben einen globalen Vorteil. Denn es ist der ausgabenbedingt größte Markt für Konsumenten mit den höchsten Durchschnittseinkommen, und die Leute sind nicht risikoscheu. Wenn solche Länder Handel und Beziehungen mit den USA haben wollen, dann werden sie zusichern müssen, sich dieser Probleme anzunehmen, die von ihren Ländern ausgehen. Aber sie müssen ebenso zusichern, dass sie sich um die Flüchtlinge kümmern und um die Kämpfe im Mittleren Osten und dass sie ihren Teil dazu beitragen, die dortigen Probleme zu lösen … was momentan größtenteils nicht wirklich geschieht. Das bedeutet nicht, drei Milliarden Euro an einen bekennenden muslimischen Hardliner in der Türkei zu bezahlen, damit die Grenzen Europas geschützt sind! Das war ein ein lächerliches und gefährliches Wagnis von seiten der EU.

Freie Welt: Aus ihrem Munde hört sich das so einfach an. Warum hat die aktuelle Regierung dergleichen nicht getan, und warum hat die Welt ihre Söhne und Töchter in Kriegen und Kämpfen verloren? Meinen Sie, das hätten man verhindern können?

Steven Kuhn: Im Nachhinein ist man immer klüger. Aber auf die Stimmung der Menschen zu hören ist am naheliegendsten. Egal, in welchem Land man sich aufhält, niemand mag es, getötet zu werden. Können wir uns wenigstens darauf einigen?

Man kann es immer besser machen, aber der Wille zm Sieg muss vorhanden sein, der Wille erfolgreich zu sein und zu triumphieren muss da sein. Er war schlicht nicht da.

Was dagegen vorhanden ist, ist der Wille, nicht die islamischen Staaten zu verärgern, was wohl wichtiger war, als das Leben unserer eigenen Bürger zu schützen. Das darf nicht so weiter gehen. Basta.

Freie Welt: Das ist eine harte Aussage. Wird Trump anders sein? Oder wie wird er anders sein?

Steven Kuhn: Ich kann nicht für ihn sprechen oder sein Team. Aber ich kann von meiner Erfahrung und meinen Beobachtungen berichten, die mir Folgendes sagen: Der gewählte Präsident Trump wird sich mit Machern umgeben, mit der Art von Menschen, die den harten aber richtigen Weg dem falschen aber leichten vorziehen, die selbstlos sind, bereit sind, Risiken einzugehen, um das zu tun, was moralisch richtig ist.

Es ist erstaunlich zu beobachten, wie sich das Kabinett formiert und wer sich seinen Reihen anschließt. Wenn ich die neuen Ernannten sehe, frage ich mich: Unterstützen die Bürger diese Person, und unterstützt das politische Establishment diese Person nicht … es ist doch deutlich, dass unsere Bürger die meisten Ernannten überwältigend unterstützen. Das ist es, was die Regierung in den USA ausmacht: für die Bürger, durch die Bürger … für mich ist das so erfrischend zu sehen, dass es wieder passiert. Ich kann es kaum erwarten, unsere Bürgervertreter in Aktion zu sehen!

Freie Welt: Danke für Ihre Zeit und die vielen interessanten Antworten.

Steven Kuhn: Es war mir eine Freude. Aber bevor ich gehe, möchte ich noch Folgendes sagen:

Der Außenseiter, der Unterschätzte, der Mann, der ausgelacht wurde, der verspottete und beleidigte, ist ins Amt gewählt worden. Die Bürger haben die falschen Geschichten durchschaut, die Schmier- und Hasskampagnen, weil er unsere Sprache spricht … Der Glaube und die Leidenschaft von jenen, die einen Wandel wollten, war wirklich erstaunlich. Wir müssen dafür sorgen, dass diese Bewegung sich fortsetzt, und die Gemeinsamkeiten betonen und nicht da stehen und die Differenzen aufzeigen.

Das Interview ist eine Übersetzung aus dem Englischem. Das Original finden Sie auf der Internetseite des Instituts für Strategische Studien Berlin e.V. (ISSB).