Feb, 27
Wenn man einen professionellen Sprecher hört dann ist man oft erstaunt darüber, wie positiv er rüberkommt, man ist irgendwie motiviert. Das liegt daran, dass ein professioneller Sprecher laue oder negative Worte gegen positive Worte austauscht. Ob man beruflich oder privat diese Methode anwendet, es hat positive Auswirkung in unserem Umfeld.
Wenn ich „aber“ sage, löscht es praktisch alles was ich vorher sagte, z.B.: Deine Haare schauen gut aus, „aber“ die Farbe ist ein wenig zu dunkel. Wie hört sich das an…Genau, man merkt sich nicht den ersten Satz, man hört nur das etwas nicht gut ist.
Man könnte es auch so formulieren: Deine Haare schauen gut aus, „nur“ die Farbe ist ein wenig zu dunkel. Eine kleine Änderung und es hört sich viel besser an und das Gegenüber fühlt sich nicht angegriffen.
Man kann auch andere Worte austauschen; nie, niemand oder schlecht kann man zum Beispiel durch selten, nicht immer oder weniger optimal ersetzen. Das sind alles Worte, die in unserem täglichen Leben eine Rolle spielen.
Es gibt auch andere Worte, die ein wenig subtiler sind, die fallen nicht so sehr auf. Hier sind einige, die wir komplett weglassen könnten; sollte: es ist klar das dieses Wort voll von Schuld, Bedauern und Machtlosigkeit ist, wenn man sagt ich sollte, dann sagt man sich das man es machen muss obwohl man es nicht wirklich machen will, das gibt uns ein Gefühl von einer Pflicht zum Tun, wir müssen es tun! Lieber sage ich mir; ich bin jetzt bereit oder ich möchte das machen.
Jetzt kommt ein sehr oft benutztes Wort; nett! Als ich nach Deutschland kam habe ich nett als ein gutes Wort verstanden aber schnell fand ich heraus, dass wenn man zu einer Frau sagt „der Abend war nett“, dann wird es fast wie eine Beleidigung aufgenommen…also weg damit, es ist ein wage Kompliment und man tut niemanden wirklich etwas Gutes, wenn man es sagt. Wenn ich Euch sage, dass Berlin nett ist, gebe ich Euch keine Infos. Ihr könnt Euch kein Bild machen von dem, was ich meine. Aber wenn ich sage, dass Berlin voller Leben ist, immer wach und aufregend, fängt Eure Vorstellungskraft an zu arbeiten…versteht Ihr was ich meine?
Jetzt mein Lieblingswort: Beschäftigt! „Ich bin beschäftigt, viel zu tun…was heißt das? Möchtest Du mit mir nicht reden? Hast Du keine Lust zu schnacken? Bist Du irgendwie genervt? Ich bin auch beschäftiget, habe auch viel zu tun, wollen wir einen Wettbewerb daraus machen, wer beschäftigter ist? Meine Güte, wer ist heut zu Tage nicht beschäftigt, wer hat nicht 1000 Dinge zu tun? Ich denke, wir sollten einfach annehmen dass wir alle beschäftigt sind. Das brauchen wir doch gar nicht mehr sagen, ok? Wenn wir Glück haben bleibt es auch so, dass wir immer etwas zu tun haben…Witzig ist doch, dass wir, wenn etwas Wichtiges oder Besonderes auftaucht, nicht mehr so beschäftigt sind…denk einmal darüber nach!
Wenn wir uns bewusst entscheiden, dass wir nur positive Worte nutzen, dann sind wir von uns aus zufriedener und unser Umfeld ist es auch. Es ist eine Tatsache, dass wir unser Leben und unsere Stimmung in unseren eigenen Händen halten, also machen wir etwas daraus!
Danke sehr für Ihre Treue und bis nächste Woche!
Eure Steven
Feb, 20
Die Kinder müssen zu Schule, der Hund muss raus, ich bin spät dran, der Chef braucht mich früher, meine Freundin muss abgeholt werden und mein Auto muss in den Werkstadt…es ist 06.30 Uhr an einen beliebigen Arbeitstag.
Kennt Ihr das? Wie hört sich das für Euch an? Muss das wirklich sein? Die ist eine Frage die ich mir auch ab und zu stelle, meistens dann wenn man einen Schritt zurücktritt, um das große Bild zu betrachten.
Heute Morgen habe ich es noch einmal getan; ich habe festgestellt, dass ich seit Wochen mir keine Minute für mich genommen habe, dass ich nur unterwegs war, um Dinge zu erledigen, Menschen zu helfen, Sachen zu besorgen, einzukaufen und zu arbeiten. Das sind alles wichtige Dinge aber wer bleibt da auf der Strecke? Du selbst? Deine Familie oder Deine Freunde?
Auch wenn man viel für die Familie oder die Freunde unterwegs ist, ist es nicht dasselbe, als wenn man sich wirklich Zeit nimmt, um etwas zu tun, das nicht erledigt werden muss. Auch wenn man glaubt das man entspannt ist, wirkt man oft gehetzt, weil man schon an die nächste Verpflichtung denkt.
Ich verbringe viel Zeit mit meiner Freundin. Wir machen dies und das, erledigen Dinge gemeinsam, arbeiten zusammen und besprechen unsere Pläne, wir sind viel unterwegs und viel zusammen. Ich denke es war vor 4 Wochen als ich das letztes Mal mit meinen Freundin etwas zusammen gemacht habe, einfach um etwas mit Ihr zusammen zu machen. Wow, das ist mir bis dahin gar nicht aufgefallen, weil wir eigentlicht immer zusammen sind. Also nur weil man die tägliche Arbeit mit der Familie oder Freunden zusammen erledigt, heißt das noch nicht, dass Du wirklich Zeit mit Ihnen verbringst.
Nehmt Euch Zeit, plant extra für Zeit, wenn man nichts zu tun hat. Dann kann man spontan mit der Freundin oder dem Freund etwas zusammen unternehmen, was einen Freude macht! Überrascht Eure Familien oder Freunde, indem Ihr Euch wirklich Zeit nehmt, ohne etwas damit zu kombinieren. Höre zu, was sie zu sagen haben ohne abgelenkt zu sein.
Vielleicht schreibt Ihr auch einiges zum Thema, was habt Ihr für Erfahrungen und welche Vorschläge habt Ihr?
Es ist wohl ein Fakt das dieser Them, nicht alle gleichermaßen betrifft, aber für die, die mich verstehen, sage ich nur…tue es jetzt!
Feb, 13
Das ist vorbildlich, aber wer schaut hin? Der ist nicht eine der bloß ins Club geht um ein wenig auf die Geräte zu spielen, der gibt richtig gas, es wurde berichtet das er 50 Pfund Langhantel Schulterpresse macht und 80 Pfund Wadenpresse!
Lasst uns das einmal vergleichen; George Bush wurde gelegentlich beim joggen gesehen. Das gehörte zur PR, weil es von ihm erwartet wurde, dass der sich fit hält. Bill Clinton war auch ein Jogger, aber auch ein bekannte Liebhaber von Fast Food. Jetzt zu Obama; 6 Tage die Woche, mindestens 45 Min. am Tag, Freihantel, Fitnessgeräte, Cardiogeräte und gelegentlich auch Basketball (Schauen Sie sich das einmal die aktuellen Videos auf YouTube an)
Ich kann nur sagen, dass ich davon begeistert bin. Könnte es sein das der Obama, wenn auch vielleicht kein politischer Heilsbringer, so doch eine Art „Messias des Fitness“ werden könnte für die USA? Es wäre nicht schlecht, wenn man sich die vielen Übergewichtigen und total Unfitten Amerikaner ansieht. Wir können nur hoffen das der Presse es richtig darstellt, so dass die Amerikaner es als eine Art „Pflicht“ ansehen, wieder fit zu sein.
Es ging auch durch die Medien, dass Obama mit Arnold Schwarzenegger gesprochen hat, um zu fragen, wie er ein wenig mehr Muskelmasse bekommen könnte…Stellt Euch das mal vor, der Gouvaneur und Obama zusammen im Fitnessraum des Weißen Hauses (Das hat Obama schon angekündigt…Er lässt einen großen, voll ausgestatteten Fitnessraum bauen)
Also lieber Leser, ich hoffe Sie sind so gespannt wie ich auf die kommenden Jahre mit Präsident Obama. Wie macht er sich als Präsident mit all diesen Problemen in der Welt? Ein Problem, mit dem viele Bürger in den westlichen Staaten zu kämpfen haben, ist Übergewicht. Das Problem sollten wir in den Griff bekommen, denn es belastet unser Gesundheitssystem, unsere Lebensperspektive, unsere Leistungsbereitschaft - Es belastet unsere Zukunft.
Sieht es in Europa besser aus als in den USA? In Deutschland? Es wird von Tag zu Tag schlimmer, vielleicht sollten wir von unseren Politkern erwarten, auch hier mit gutem Beispiel voran zu gehen, was meinen Sie dazu?
Eure Steven
Feb, 7
Es passiert jeden Tag: Man sagt etwas und das Gegenüber schaut einen an und versucht sein Misstrauen nicht zu zeigen, aber man spürt es irgendwie. Wir sitzen mit einem Freund oder einem Geschäftspartner zusammen und der sagt etwas zu uns, das einfach nicht passt oder unglaublich zu sein scheint, ja sogar lächerlich klingt. Wir versuchen souverän zu bleiben aber unser Inneres können wir nicht verstecken. Irgendwie zeigen wir es. Vielleicht schauen Sie nach unten, nach oben, oder wir spielen mit unserer Uhr, unserem Ring oder nehmen einen Stift in die Hand, weil man nicht weiß, was man dazu sagen soll.
Stellen Sie sich einmal vor, wie es war, als wir noch unser natürliches Urvertrauen besaßen. Als es noch darum ging offen zu sein für das, was unser Gegenüber denkt und glaubt. Als wir noch nicht mit Vorurteilen belastet auf die Menschen zu gingen. Wenn wir unvoreingenommen mit unseren Mitmenschen umgehen, sind wir offen für Neues. Wir können leichter unsere Energie für die wichtigen Dinge im Leben nutzen, statt unserem Gegenüber grundsätzlich zu mißtrauen.
Es gehört viel Selbstvertrauen dazu, anderen zu vertrauen. Wir können unser Vertrauen in uns selbst und in andere zurückgewinnen, wenn wir akzeptieren, dass die Realität unseres Gegenübers nicht unsere sein muss. Wir müssen sie nicht teilen oder verstehen. Wir können aber trotzdem oder gerade deshalb erfolgreich mit unserem Gegenüber umgehen und zusammen arbeiten. Für unser Leben und unsere Arbeit wirkt es befeiend, wenn wir die andere “Realitität” unseres Gegenübers akzeptieren und nicht als Risiko, sondern als Chance begreifen.
Vertrauen aufzubauen, ist eine echte Herausforderung. Testen wir unser Urvertrauen!
Versuchen Sie einmal auf Ihr Gegenüber, egal ob es sich um Ihren Partner, Freund, oder Arbeitskollegen handelt, zuzugehen und hören Sie ihm oder Ihr zu, ohne das, was er oder sie sagt, sofort zu beurteilen oder abzulehnen. Sie werden sehen, wie sehr Sie von neuen Ideen und Sichtweisen profitieren können.
Was halten Sie davon? Bitte schreiben Sie mir in einem Kommentar ihre Ansicht dazu und welche Erfahrungen Sie gemacht haben.