• Kalender

    August 2017
    M D M D F S S
    « Mrz    
     123456
    78910111213
    14151617181920
    21222324252627
    28293031  
  • Vorträge und Lesungen mit Steven Kuhn.



  • Zur Person

    Steven E. Kuhn wurde am 30.05. 1967 in Pennsylvania, USA geboren. Mit 19 Jahren trat er der U.S. Armee bei und wurde nach Gelnhausen in Deutschland versetzt.

    Mit Beginn des Golf Krieges 1990/91 wurde auch er in den Irak entsen- det. Er war zu diesem Zeitpunkt 23 Jahre alt und musste an vorderster Front kämpfen. Für seinen Einsatz bekam er den Bronze Star (Tapfer- keits-Medaille).

    Als er 1993 aus der Armee austrat begann er in der Corporate Welt zu arbeiten. Er war in ganz Europa für amerikanische, englische und deut- sche Gesellschaften tätig. Seinen MBA absolvierte er an der Bradford University in Leeds, U.K.

    Seine Erlebnisse wurden 2003 in dem Buch »Soldat im Golf Krieg – vom Kämpfer zum Zweifler« veröf- fentlicht. Über sein Buch, Krieg und aktuelle Themen hat er in zahlrei- chen Sendungen, Talk Shows und Nachrichten erzählen dürfen und sorgte immer für große Aufmerksam- keit durch seine direkten und ge- nauen Antworten.

    Als erfolgreicher Unternehmer und Berater, setzt er seine außerordentliche Men- schenkenntnis in der Firmenberatung ein, hält Lesungen, Seminare und unterrichtet erfolgreich im Bereich »Persönliches Coaching«.

    Steven Kuhn ist als leidenschaftlicher Reformer Mitglied des Management Beirats der Zivile Koalition Deutsch- land, die Zivile Koalition ist ein Bünd- nis von Bürgern, die nicht länger passiv bleiben und überfällige Reformen in der deutschen Politik durchsetzen werden.

    Seit März 2008 kommentiert Steven E. Kuhn in diesem Blog Aktuelles zum Thema »Mensch Sein«.




Guten tag Freunde,
Ich habe ein Artikel in meinen Blog heute von einem anderen Mensch, ein Art Mentor für mich so zu sagen. Der Sha! Ich habe einige meine Größten Erfahrungen mit mir selbst gehabt in sein Beisein, auf seine AlphaSphere in sein Atelier in Wien.
Ich kann nur raten dass Ihr den Artikel lest, und wenn die Möglichkeit besteht, eine die Locations besuchen wo ein Alphasphere steht und ausprobieren! In Berlin steht eine in dem Hotel Mandala am Potsdamer Platz.
Viel Freude beim Lesen,
Eure Steven

—–
Die Krise als Chance – die Chancen einer Krise

Die aktuelle Wirtschaftslage, so krisenhaft und belastend sie oft wirkt und dargestellt wird, birgt auch immense Potentiale in sich. Werfen wir einen Blick auf die inneren Zusammenhänge einer Krise per excellence:

Vertrauensverlust > Verunsicherung > Druck > Bedrohung > Angst. Dieser Reaktionsprozess so genannter archaischer Relikte hat sich in den vergangenen Monaten auf beeindruckende Weise am internationalen Finanzmarkt ausgebreitet und bis heute – massenmedial gut gestützt – so gut wie alle Lebensbereiche erfasst.

Für den Wirtschaftszyklus kommt es aber noch härter: Denn Vertrauensverlust, Unsicherheit, Druck, Bedrohung und Angst führen zu noch mehr Vertrauensverlust, Unsicherheit, Druck, Bedrohung und Angst – allesamt nun nicht gerade Faktoren, die die Effizienz und Produktivität eines Menschen und damit eines Unternehmens steigern, sondern nachweislich mindern und hemmen. Solche primär psychologischen „Stressoren“ haben in Zeiten der Rezession Hochkonjunktur. Es entsteht Stress auf hohem Niveau.

Wie also raus aus der Stressspirale?

Raus? Das müssen wir gar nicht – wir drehen sie einfach um und nützen dabei die hohe Spiralenergie. Wir schlagen vor: Wiederbesinnung auf den eigenen Antrieb, auf die eigene Urmotivation, auf die individuellen Ressourcen, Kompetenzen und auf die eigenen Erfolge – d.h. an einem “Ort der Kraft” die eigenen Stärken
Stärken:
Entspannen, um zunächst einfach völlig loslassen zu können, frische Energie aufzutanken, in geschütztem Rahmen die Wahrnehmung wieder öffnen zu dürfen, sich inspirieren zu lassen und die eigene Kreativität anzuregen – um schließlich geschärften Blickes die eigenen Arbeitsthemen mit neuer Kraft und mit frischen Impulsen angehen zu können.

Proaktives Stressmanagement

In Krisenzeiten bedeutet Stressmanagement für einen jeden von uns, seine individuelle Balance auszuloten – im Hier und Jetzt, mitten in einer Hochleistungsgesellschaft, deren geglaubte Grundfesten ins Wanken geraten sind.

Eine Balance zwischen dem sog. Eustress – der anregenden und antreibenden Kraft, die uns zu Höchstleistungen führt – und dem Dysstress, jener unangenehm belastenden Energie, die uns Gefühle wie Überforderung, Bedrohung und Angst vermittelt und in der sich der Mensch allzu leicht als „Opfer dieser Situation“ verliert. Hier angekommen empfinden wir unseren eigenen Handlungsspielraum als eingeschränkt. Der Dysstress führt auf Dauer zu einer Abnahme der Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit, aber auch zur Einschränkung des Glücksempfindens und damit der Lebensqualität. Langzeitwirkung von Dysstress ist eine Einbahnstraße und führt unweigerlich zu einem Burnout-Syndrom.

Was ist Stress?

Stress beschreibt im Allgemeinen die Reaktion von Systemen auf Belastung, Druck und Anspannung. In unserem Fall ist dieses System der „Mensch“, reagierend auf unerwartete Veränderungen in seiner Welt – Gefühlsschwankungen aufgrund von Horrormeldungen an den Börsen, Konflikten zwischen eigenen und fremden Ansprüchen, notwendigen Einsparungen im privaten Haushaltsbudget, Angst vor Arbeitsplatzverlust, unangenehme Gespräche mit der Bank, spekulative Negativmeldungen in den Medien u.v.m.

Und was ist Management?

Management mit seiner etymologischen Wurzel aus dem Lateinischen „manus agere“ bedeutet „an der Hand führen“. Stressmanagement heißt also, die Stressfaktoren und die Reaktionsweisen auf diese Faktoren an der Hand zu nehmen und sie dorthin zu führen, wo sie sich dem Selbstorganisationsprinzip des jeweiligen Menschen entsprechend neu verbinden und ergänzen können. Stressmanagement meint also in letzter Konsequenz die bewusste und auch unbewusste Gestaltung der Energieflüsse im eigenen Alltag. Ein neuer Handlungsspielraum tut sich auf …

In diesem Ausgleich – im Management der Stressoren auf dem weiten Feld zwischen den beiden Polen Eustress und Dysstress – liegt das Geheimnis für eine nachhaltig befriedigende und beglückende Lebensweise, losgelöst von Rezession oder Hochkonjunktur.

Stressmanagement im Arbeitsalltag

Präventives Stressmanagement im unternehmerischen Alltag ist angesagt. Wir können es uns nicht mehr leisten, Zeiten des Durchatmens, Energietankens, Kreativitätanregens und Neustrukturierens nur in den Urlaub zu verlegen. Dieser neuen Perspektive müssen sich angesichts stetig steigender Arbeitsanforderungen und einer immer älteren Arbeitnehmerschaft Firmen stellen. Denn wenn sich die Mitarbeiter entspannt, ausgeglichen, inspiriert und fit für die Arbeit fühlen, sind sie auch meist besonders motiviert, leistungsfähig und engagiert.

Immer mehr Unternehmen erkennen die hervorragende Kosten-Nutzen-Rechnung derartiger Interventionen im Arbeitsalltag. Die deutsche Bundesregierung hat erst vor kurzem eine steuerliche Befreiung betrieblicher Gesundheitsleistungen im Ausmaß von 500€ pro Mitarbeiter und Jahr beschlossen. Und die renommierte Bertelsmann Stiftung hat soeben den „Corporate Health Award 2009″ ins Leben gerufen: www.corporate-health-award.com. Vieles ist hier in Bewegung geraten und trotz oder gerade wegen der Wirtschaftskrise investieren immer mehr Unternehmen in die betriebliche Gesundheit.

Die Antwort eines Künstlers auf die Wirtschaftskrise – Angriff ist die beste Verteidigung:

AlphaSphere goes Office

Kunst kann hier für die Wirtschaft etwas Einmaliges leisten – ohne dabei ihre eigene Identität aufzugeben. Sie ist geradezu legitimiert, den Fokus von der rationellen und materiellen Fixierung wegzulenken und auf den immateriellen Mehrwert des eigenen Tun zu richten. In der AlphaSphere gelingt es vielen Menschen, eine besondere Qualität der Tiefenentspannung mit gleichzeitig inspirierender und energetisierender Wirkung zu verbinden. Gerade durch ihre sinnlichen/immateriellen Qualitäten wird das Paradoxon möglich: Die AlphaSphere entspannt und aktiviert zugleich.

In den nächsten Monaten starten wir eine Pilotphase mit Unternehmen, die daran interessiert sind, die AlphaSphere in ihren Arbeitsalltag zu integrieren. Wir werden sie begleiten und die Wirksamkeit der AlphaSphere in diesem Kontext durch eine Reihe von Langzeitstudien auch wissenschaftlich evaluieren.

„Das war ein Zustand, in dem man nicht mehr Probleme löst,
sondern sich von Problemen löst.“
Originalzitat einer Versuchsperson, aus einer Studie von Prof. Dr. Slunecko

Den Auftakt dazu hat die Universität Wien gesetzt, indem sie vor kurzem eine Diplomarbeit mit dem Titel „Powernapping und AlphaSphere als Mittel zur Effizienzsteigerung in Unternehmen“ publiziert hat (Mag. Harald Kriener). Diese Studie weist bereits eindrücklich darauf hin, was die AlphaSphere in diesem Kontext leisten kann – und wie sehr sie letztlich durch ihre Ressourcenstärkende Wirkung dem Powernapping überlegen ist. Drei Ergebnisse dieser Studie im O-Ton:

„Die statistische Auswertung ergibt, dass die AlphaSphere den in ihr ruhenden Versuchspersonen zu einer Verbesserung ihrer Stimmung verhilft, zu einer Reduktion des Blutdruckes führt und müden Versuchspersonen zu einer Erhöhung der Wachheit und Konzentrationssteigerung verhilft – auch dann, wenn sie in der AlphaSphere nicht schlafen.“

„Versuchspersonen fühlen sich nach der AlphaSphere signifikant wohler, signifikant zufriedener und sehr hoch signifikant weniger belastet. Emotionen wie Ärger, Abneigung, Hoffnungslosigkeit und Trauer reduzieren sich in signifikantem Ausmaß. Sie empfinden generell eine positivere Stimmung, erleben hoch signifikant weniger Angst und empfinden ebenfalls hoch signifikant weniger Unruhe.“

„Die AlphaSphere wird von den Versuchspersonen als besonders attraktive Maßnahme eingeschätzt – für deren Nutzung die Versuchspersonen während bezahlter Arbeitszeit (83.4%) und auch während nicht bezahlter Arbeitszeit (61.1%) sogar bereit wären, einen Unkostenbeitrag zu leisten.“

Die gesamte 300 Seiten umfassende Studie, sowie eine 10-seitige Kurzfassung davon stehen hier zum DOWNLOAD bereit: www.sha-art.com/studien

Quelle: www.sha-art.com/alphainfo

Es passiert jeden Tag: Man sagt etwas und das Gegenüber schaut einen an und versucht sein Misstrauen nicht zu zeigen, aber man spürt es irgendwie. Wir sitzen mit einem Freund oder einem Geschäftspartner zusammen und der sagt etwas zu uns, das einfach nicht passt oder unglaublich zu sein scheint, ja sogar lächerlich klingt. Wir versuchen souverän zu bleiben aber unser Inneres können wir nicht verstecken. Irgendwie zeigen wir es. Vielleicht schauen Sie nach unten, nach oben, oder wir spielen mit unserer Uhr, unserem Ring oder nehmen einen Stift in die Hand, weil man nicht weiß, was man dazu sagen soll.

Stellen Sie sich einmal vor, wie es war, als wir noch unser natürliches Urvertrauen besaßen. Als es noch darum ging offen zu sein für das, was unser Gegenüber denkt und glaubt. Als wir noch nicht mit Vorurteilen belastet auf die Menschen zu gingen. Wenn wir unvoreingenommen mit unseren Mitmenschen umgehen, sind wir offen für Neues. Wir können leichter unsere Energie für die wichtigen Dinge im Leben nutzen, statt unserem Gegenüber grundsätzlich zu mißtrauen.

Es gehört viel Selbstvertrauen dazu, anderen zu vertrauen. Wir können unser Vertrauen in uns selbst und in andere zurückgewinnen, wenn wir akzeptieren, dass die Realität unseres Gegenübers nicht unsere sein muss. Wir müssen sie nicht teilen oder verstehen. Wir können aber trotzdem oder gerade deshalb erfolgreich mit unserem Gegenüber umgehen und zusammen arbeiten. Für unser Leben und unsere Arbeit wirkt es befeiend, wenn wir die andere „Realitität“ unseres Gegenübers akzeptieren und nicht als Risiko, sondern als Chance begreifen.

Vertrauen aufzubauen, ist eine echte Herausforderung. Testen wir unser Urvertrauen!

Versuchen Sie einmal auf Ihr Gegenüber, egal ob es sich um Ihren Partner, Freund, oder Arbeitskollegen handelt, zuzugehen und hören Sie ihm oder Ihr zu, ohne das, was er oder sie sagt, sofort zu beurteilen oder abzulehnen. Sie werden sehen, wie sehr Sie von neuen Ideen und Sichtweisen profitieren können.

Was halten Sie davon? Bitte schreiben Sie mir in einem Kommentar ihre Ansicht dazu und welche Erfahrungen Sie gemacht haben.

Liebe Leser und Leserin,
Ich fand dieser Satz vor ein Paar Tage und wollte es einfach mit Euch teilen!
Liebe Grüsse,
Steven Kuhn

Die Erkenntnis, dass man für alle Ewigkeit zueinander gehört, ist auf so tiefgreifende Weise fesselnd, dass es den eigenen Identitätssinn erschüttert, alles vor einem Liegende durcheinander bringt und den beiden Liebenden und noch vielen anderen furchtbares Leid zufügen kann.

ES SIND SEELENVERWANDTE,

wenn sie sich auf höheren Bewusstseinsebenen begegnen können und DIES IST IHRE ERLÖSUNG, denn so vervollständigt sich ihre Liebe in höheren Dimensionen.

Diese seltene Art von Beziehungen ergibt sich normalerweise nur, wenn man schon jede Hoffnung aufgegeben hat, den oder die Richtige zu finden.

DOCH BEDENKEN SIE, DASS ES EIN GESCHENK IST, das mit sich die enorme Verantwortung bringt, sich der größten Herausforderung zu stellen, vor der zwei Menschen jemals stehen können, und das zu erhalten sie sich geehrt fühlen können.

Beziehung heißt, dass man sein Herz und seine Seele einem anderen anvertraut und gleichzeitig die Seele und das Herz eines anderen in Obhut, und im Falle einer Liebesbeziehung sogar in körperliche Obhut, nimmt.

DIES IST DAS GRÖSSTE VERTRAUEN, DAS MAN ERFAHREN KANN, welches seinen Höhepunkt in der Entstehung einer Freundschaft erfährt, die noch einen Schritt weiter als die Liebe in der speziellen Beziehung eines Paares geht.

Im Falle dieser besonderen überirdischen Beziehung handelt es sich um eine Guru-Chela- oder Murschid-Murid-Beziehung. (Lehrer-Lernender)

„Ich lege mein Herz wie einen zerbrechlichen Kristall in die Hände meiner Murids“

Die Frage ist bestimmt tausend mal am Tag gefragt worden, ich kenne keinen Menschen, der sich nicht einmal diese Frage gestellt hat.

Ich war bereits auf der Suche als ich ein kleine Hindernis erlebt habe: zuviel auf mein Teller, zu viele Gedanken und nicht genug Zeit. Woran lag es? War ich nicht gut genug, ist meine Leistung über die Jahre weniger geworden?

Ich habe entschieden für ein bis zwei Wochen Auszeit zu nehmen. Aber wohin? Ich machte mich auf die Suche und durch einen gute Freund bekomme ich den Vorschlag: „Geh doch ins Kloster.“ Naja dachte ich, ich bin ja nicht gerade der Grosse Christ, ich glaube an Gott nur ich besuche die Kirche nicht so oft, ich meditiere aber sehr oft, wie passt das zusammen?

Dann bekomme ich einen Anruf von meinem guten Freund Michael in Österreich. Ich sagte Ihm kurz was mit mir los war und er sagte nur: „Ich kümmere mich“ und legt auf…eine Woche später war ich im Stift Seitenstetten in Österreich. Flug, Abholung, Stift Übernachtung für 2 Wochen und dann 2 Tage in den Bergen bei Michael in seiner Berghütte…wie ein großer Segen vom Universum und Himmel!

Ich stand vor einem Kloster (genannt Stift in Österreich) zum ersten Mal und hatte keine Erwartungen…was passiert jetzt, was wird mir begegnen…meine Reise in mir hat begonnen!

Ich war ganz allein im Zimmer und öfter der einzigste Gast im Stift. Es war ein alter Stift, der im Jahr 1114 gegründet wurde, durch einen Ritter. Das gefiel dem Krieger in mir. Viele Kreuze und göttliche Sprüche überall. Aber dezent und ganz, ganz ruhig…in den ersten drei Tagen viel zu ruhig!

Es war am Anfang wie ein Reinigung für mich. Ich kam nicht zu mir, alle Gedanken waren in meinem Kopf, konnte nicht abschalten, also habe mich entschieden mit einem Mönch zu reden, der hört nur zu und gab mir Blicke, die ich am Anfang nicht verstanden habe. Aber kein Antworten! Was soll das dachte ich, ich bin hier und brauche eure Hilfe! Ich ging wieder in mein Zimmer und legte mich hin, genau so wie ich es die erste drei tage gemacht habe, habe bestimmt 15 stunde am tag geschlafen.

Ich traute mich in die Kirche erst nach drei Tagen. Morgens um 6:30 zum Chorgebet, wo die Mönche „Singen“. WOW! Was für ein unglaubliche Atmosphäre! Es war ein Benediktiner Stift und die meditieren und beten. Die Mönche waren vorne vor dem Kreuz Jesus und haben Töne von sich gegeben die ich noch nie gehört habe. Ihre Töne brummten in meinem Körper und ich merkte wie sich in mir etwas änderte. Und zwar augenblicklich.

Von diesen Tag an versuchte ich jeden Morgen da zu sein. Es war ein perfekter Anfang für den Tag und mein Kopf war in diesen 20 Min. leer und ich war verbunden mit meine Mitte oder Seele, es war wunderschön. Eines Morgens kam mir mein Gespräch mit Frater Andreas wieder in Erinnerung und es war mir klar das er mir die Antworten nicht geben konnte, es war Ihm aber auch klar das ich in dem Moment nicht verstanden habe das nur ich die Fragen beantworten kann und das nur von innen…ja ich weis, ist irgendwie klar nicht war? In solchen Momenten im Leben wo alles am Auslaufen scheint ist man eben nicht so klar.

Jetzt war ich dran aber wie gehe ich vor? Also wieder zu einem Mönch, dieses Mal war es Pater Laurentius, ein sehr ruhige Mönch der immer in seinen Mitte scheint (er hat übrigens eine klasse Stimme als er in Lateinisch sang…herrlich!). Wir redeten eine Stunde. Naja, ich 55 min. und er 5 min. eigentlich. Nach alle meinen Worte sagte er nur zu mir: „Gehe raus in die Natur, da findest Du Ruhe und Platz für Deine Gedanken“…WIE BITTE? Sag mal dachte ich, wieso bekomme ich hier keine Hilfe?

Morgens nach dem Chorgebet und Frühstück habe ich mich auf den Weg gemacht in die Natur…ich saß und meditierte. Das machte ich einige Tage bis ich anfing Bilder zu sehen vom meinen Leben, Dinge die nicht gut waren, mein Ego, mein Arroganz, mein Drang nach mehr und der ständige Gedanke ums Geld. Ich sah wie meine Erwartungen anderen gegenüber was mich betrifft unfair und na ja, unerreichbar waren, insbesondere meine Freundin. Ich sah wie Sie mich nie zufrieden stellen konnte weil ich es nicht zugelassen habe das ich zufrieden zu stellen war. Es ist ja auch ein unerreichbares Ziel das ich Ihr mit Absicht gestellt habe, in mein Unterbewusstsein. Ich wurde in diesem Moment sehr bescheiden und merkte wie unwichtige Dinge ein Großteil meines Tages füllten. Ich merkte das meine Ziel gar kein lohnendes und erfüllendes Ziel war. Wo sollte ich jetzt hin? Muss ich neu anfangen oder wie mache ich weiter? Viele Fragen hatte ich und viele Antworten bekam ich über die zwei Wochen.

Ich suchte auch ein andere Mönch auf, den ich bei einem Stifts Führung kennengelernt hatte. Pater Altmann war sehr offen und sehr ehrlich. Er hat von seinem Leben offen und ohne Scham geredet. Er war erst zum Mönch geworden mit ca. 40 Jahren, vorher war er an verschiedenen Orten, wo er sich austobte und gelebt habt, wir die meisten von uns es kennen. Wir hatten ähnliche Ansichten und Erfahrungen. Er sagte einen Satz den ich nie vergessen werde: „Ich bin nicht perfekt und das Leben eines Mönch ist nicht so einfach und auch ich habe Probleme“. Und mit einem Blick nach oben sprach er weiter: „Aber mein Gott versteht mich und er ist damit Einverstanden“. Was für eine Aussage. Es erfüllte meine Seele mit Wärme und ich habe Ihm beim Abschied umarmt…

Ich besuchte das Wirtshaus im Ortskern (ca. 20 Hauser insgesamt), „der Mostviertlerwirt Ott“ hieß es und ich verbrachte einige Stunden am Tag da um meine Bücher zu lesen und guten Kaffee zu trinken. Nach einigen Tagen haben wir uns ein wenig ausgetauscht, die Wirte, Kellnerin, Josef (ein Stammgast aber fast Familie), der Chef und ich. Die haben mich aufgenommen als wäre ich Familie, die waren nicht beeindruckt oder hatten keine Grosse Interesse in das was ich machte oder wer ich war, die mochten mich einfach und ich mochte die auch. Ich habe die ganze Familie kennengelernt und die waren alle so nett und offen. Ich merkte was eine Großstadt aus mir machte… Ein schönes Gefühl so ein wunderbarer Familie zu kennen.

Am letzten Abend hat der Pater Laurentius mich auf einen Wein in der Stifts Küche eingeladen. Wir redeten stundenlang und er hatte viel zu sagen. Er gab mir Rat und hörte wieder zu. Meine Worte waren nicht mehr meine Probleme, sondern vielmehr über die vielen Möglichkeiten die ich jetzt sah.
Er merkte den Unterschied zu unserem Erstgespräch und lächelte sanft. Seine Worte waren einfach und verständlich: „Solange Du Dir bewusst bist warum Du das machst was Du machst, bist Du im Reinen und Du bist auf Deinem Weg“. Es ist wirklich so einfach, nichts ist für immer und wir bewegen und entwickeln uns ständig. Er hat schöne Worte gefunden und ich genoss seine Anwesenheit. Ich werd Ihn wiedersehen, das weis ich.

Ich bin wieder in Berlin und fühle mich Klasse. Ich sehe wieder klarer wer ich bin und versuche zu verzichten auf die Dinge die nicht wichtig sind, versuche mir treu zu bleiben und nicht die Erwartung von anderen als Priorität zu setzen. Ich traf einige harte Entscheidungen, die ich jetzt durchziehe und es fühlt sich gut an bei mir zu sein. Ich bin noch am arbeiten und ich hoffe das es nie aufhört. Bewusst zu leben und zu fühlen, das ist mein Motto. Ich merke wie wichtig die Zeit für mich ist und ich merke nicht nur wie wichtig mein Zeit im Kloster war sondern auch die Erfahrung mit Familie Ott und Ihrer mir entgegengebrachten Liebe…Ich bin jetzt bereit das für mich größte Risiko einzugehen und meine Liebe offen zu zeigen. Meinen Träumen zu folgen und das Abenteuer Leben voll und ganz, ohne zurückzuhalten um Peinlichkeiten zu sparen, zu genießen und zu vergessen das es Grenzen geben soll, als Mensch dieses Leben voll zu erfahren. Ich möchte einfach Leben!

Eure Steven

In den bergen Österreichs!Michael und StevenStift SeitenstettenPater Laurentius und Steven

« zurück